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3. Platz beim gut besetzten U13-Turnier in Oberpullendorf


2. RUDOLF STEURER GEDENKTURNIER - 2. Platz
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U13-Trainer Walter "Bizi" Brem berichtet über das mehr als erfreuliche Abschneiden seiner Mannschaft beim U13-Turnier in Oberpullendorf. Der in einigen Positionen veränderte Alexa-Gedenkturnier-Sieger wusste auch dieses Mal zu gefallen.

Der Kader setzte sich diesmal aus Bernhard Lex, Sascha Popilka, Can-Michael Nural, Benny Brem, Peter Kohlhauser, Ali Kaya, Markus Seidl, Mato Terzic, Nino Jonas, Rade Josipivic und Antonio Ivkic zusammen.

Wir bekamen es in unserer Gruppe mit Austria Wien, Sopron und SpG. Dörfl/Steinberg zu tun, während einander in der Gruppe B Admira Wacker Mödling, Mattersburg, Oberpullendorf und SpG. 2000 gegenüber standen.

Das Turnier begann für uns denkbar schlecht. Trotz passabler Leistung mussten wir uns Austria Wien durch individuelle Fehler 5 : 0 geschlagen geben. Es sollte aber auch neben dem Finale die beste violette Leistung bei diesem Turnier bleiben, denn während die Favoritner gegen uns ein sehr gutes Hallenspiel aufzogen, verloren sie sich in der Folge gegen schwächere Gegner in Einzelaktionen. So spielten sie beispielsweise gegen den Turnierletzten, SpG. Dörfl/Steinberg, nur 0 : 0!

Im zweiten Gruppenspiel gegen Sopron funktionierte unser Spiel nach kleiner Umstellung wesentlich besser und wir konnten durch Tore von Ali, Benny und Nino einen ungefährdeten 3 : 1-Sieg einfahren.

Im dritten Match bekamen wir es mit den Turnierveranstaltern Dörfl/Steinberg zu tun. War die Schirileistung im Spiel gegen Sopron schon nicht sehr berühmt und durchsetzt mit teilweise haarsträubenden Fehlentscheidungen, wurde sie in diesem Match noch getoppt. So wurden uns zwei Tore aberkannt. Einmal hatte das Leder die Linie nach Auskunft von der Galerie eindeutig schon die Linie passiert, das andere war in der Schlusssekunde und angeblich schon außerhalb der Spielzeit gefallen. Trotzdem reichte das 2 : 2-Unentschieden nach Toren von Can-Michael und Benny zum zweiten Gruppenplatz und wir blieben um Platz 1 im Rennen.

Endstand Gruppe A:
1. Austria Wien - 7 Punkte
2. Wiener Sportklub - 4 Punkte
3. Sopron - 3 Punkte
4. SpG. Dörfl/Steinberg - 2 Punkte

Endstand Gruppe B:
1. Admira Wacker Mödling - 9 Punkte
2. Mattersburg - 4 Punkte
3. Oberpullendorf - 3 Punkte
4. SpG. 2000 - 1 Punkt

Im Kreuzspiel trafen wir in einem auf hohem Niveau stehenden Match auf Admira Wacker Mödling. Der Gegner ging in der 6. Minute nach einem 10 Meter-Schuss 1 : 0 in Führung. Wir legten einen Gang zu und kamen zu einigen guten Möglichkeiten, die aber allesamt ihr Ziel verfehlten. Bei einigen konnte sich der Admiragoalie mit sensationellen Reaktionen auszeichnen. Auch die Niederösterreicher hatten ebenfalls mehrere Möglichkeiten, die sie aber auch allesamt vergaben. Nicht einmal ein Zeitausschluss, den der Admiratrainer clever mit Austauschaktionen verwässerte, konnte uns helfen, den Ausgleich zu erzielen. So dauerte es bis zur Schlusssekunde ehe die Südstädter aus einem wunderschönen Weitschuss ins linke Kreuzeck den Endstand von 2 : 0 fixierten.

Die Finalpaarungen hießen nach den Kreuzspielen:

Um Platz 7: SpG. Dörfl/Steinberg - SpG. 2000
Um Platz 5: Sopron - Oberpullendorf
Um Platz 3: Wiener Sportklub Wienstrom - Mattersburg
Um Platz 1: Austria Wien - Admira Wacker Mödling

Bei unserem Finalspiel gegen Mattersburg musste ich auf Sascha und Antonio wegen Verletzungen verzichten und begann mit der Powerformation: Markus, Mato, Benny, Peter und Ali, die von Beginn an keinen Zweifel über den Ausgang der Begegnung aufkommen ließ. Durch zwei Tore Alis und je einem durch Can-Michael und Peter besiegten wir die Burgenländer 4 : 0 und belegten den hervorragenden 3. Tabellenplatz.

Im großen Finale setzte sich die Austria gegen Admira erst in der Nachspielzeit mit 4 : 2 (2 : 2) durch.

Endtabelle:

1. Austria Wien
2. Admira Wacker Mödling
3. Wiener Sportklub
4. Mattersburg
5. Oberpullendorf
6. Sopron
7. SpG. 2000
8. SpG. Dörfl/Steinberg

Fazit: Unglaublich welche Qualität in unserem Kader steckt. Obwohl Kaliber wie beispielsweise Yannick, Alex, Dominik und Mario fehlten, wussten unsere Jungs in einem sehr gut besetzten Turnier (es war keine einzige schwache Mann/Frauschaft - es spielten auch drei gute Mädels mit - am Start) zu gefallen. Sicherlich der Lohn dafür, dass bei uns die Kinder über die Jahre viel Spielpraxis und Selbstvertrauen sammeln konnten, auch wenn damit manchmal mehr oder höhere Erfolge ausblieben.

Walter Brem

© Wiener Sportklub [1865] - [drucken]


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