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30.5., 18.30 Uhr: „Toto Cup“-Finale Vorschau | Don’t stop believin’


WS Ottakring - WSK 1B | 25.5.2013 - 16.00 | 26. R RLO | KURZVORSCHAU
RED STAR PENZING - WSK 1B | 1:2 | 30. R OL-A | SPIELBERICHT
Helfort 15 - WSK 1B | 1:1 | 24.R. OL-A | SPIELINFOS
WSK 1B - Polska | 5:1 | 23. R. OL-A | SPIELBERICHT
Rennweger SV - WSK 1B | 3:6 | 22. R OL-A | SPIELINFOS
WSK 1B - Cro-Vienna Florio | 6:3 | 21. R OL-A | SPIELINFOS
ASV 13 - WSK 1B | 2:3 | 20. R OL-A | SPIELBERICHT
WSK 1B - Ankerbrot | 19. R OL-A | 5:0 | KURZINFOS
WSK 1B - A11-R.Oberlaa | 18. Runde OL-A | 5:0| KURZINFOS
Kaiserebersdorf-Srbija 08 - WSK 1B | 17. Runde OL-A | 10.03.2013| INFOS
WSK 1B | Karacan und Güclü im Team der Oberliga A Hinrunde 2012/13!
WSK 1B -Red Star Penzing | 4:3 | 15. R OL-A | 24.11.2012 | SPIELBERICHT
Wienerberg - WSK 1B | 4:1 | 14. R OL-A | 18.11.2012 | SPIELBERICHT
WSK 1B - Wienerfeld | 7:0 | 13. R. OL-A | SPIELBERICHT
UNION MAUER - WSK 1B | 3:2 | 12.R OL-A | SPIELINFOS
WSK 1B - WS Ottakring | 0:3 | 11. Runde OL-A | KURZINFOS
1980 Wien - WSK 1B | 2:2 | 10. R OL-A | 20.10.2012 | SPIELBERICHT
WSK 1B - Helfort 15 | 1:0 | 9. R OL-A | SPIELBERICHT
Polska - WSK 1B | 0:16 | 8. Runde OL-A | SPIELBERICHT
WSK 1B - Rennweger SV | 9:2 | 7. Runde OL-A | SPIELBERICHT
WSK 1b - ASV 13 | 3:2 | 5R OL-A 2012/13 | SPIELBERICHT
Ankerbrot - WSK 1B | 7.9.2012 | 0:0 | 4. R OL-A | SPIELBERICHT
A11-Rapid Oberlaa : WSK 1B | 3.R OL-A | 1:1 | SPIELINFOS
WSK 1B - SC Kaiserebersdorf-Srbija 08 | 5:0 | 2.R OL-A | SPIELBERICHT
WOLFERSBERG - WSK 1B | 1.R. OL-A | 0:7 | SPIELBERICHT
RED STAR PENZING - WSK 1B | 14.5.2013 - 19.00 Uhr | 30. R OL-A | KURZVORSCHAU
WSK 1B - FC 1980 Wien | 11.5.2013 - 15.15 Uhr | 25. R Ol-A | SPIELINFOS
WSK 1B - FC 1980 Wien | 11.5.2013 - 15.15 Uhr | 25. R Ol-A | VORSCHAU
Helfort 15 - WSK 1B | 4.5.2013 | 24.R. OL-A | VORSCHAU
WSK 1B - Polska | 27.4.2013 | 23. R. OL-A | VORSCHAU
Rennweger SV - WSK 1B | 20.4.2013 | 22. R OL-A | KURZVORSCHAU
WSK 1B - Cro-Vienna Florio | 13.4.2013 | 21. R OL-A | VORSCHAU
WSK 1B - A11-R.Oberlaa | 18. Runde OL-A | 16.03.2013| INFOS
WSK 1B -Red Star Penzing | 15. Runde OL-A | 24.11.2012 | VORSCHAU
Wienerberg - WSK 1B | 14. Runde OL-A | 18.11.2012 | VORSCHAU
WSK 1B - Wienerfeld | 13. Runde OL-A | 10.11.2012 | VORSCHAU
UNION MAUER - WSK 1B | 12.R OL-A | 3.11.2012 | VORSCHAU
WSK 1B - WS Ottakring | 11. Runde OL-A | 25.10.2012 | VORSCHAU
1980 Wien - WSK 1B | 10. R OL-A | 20.10.2012 | VORSCHAU
WSK 1B - Helfort 15 | 9. R OL-A | VORSCHAU

Im 5. Jahr ihres Bestehens hat die U23 mit dem Einzug ins "Toto Cup"-Finale ihren größten sportlichen Erfolg errungen und kann mit einem Sieg gegen das Team von Toni Polster ein weiteres Zeichen setzen – Gastkommentar von Hannes Auinger





Fuat Karacan, David Salcher, Rade Josipovic, Lukas Fuhrmann, Yannick Soura, Manuel Thaller, Can Michael Nural, Ben Balnik und Peter Kohlhauser (nicht im Bild: Marko Dogas und Hakan Kara) jubeln gemeinsam über den Ausgleichstreffer zum 1:1 beim Halbfinalsieg gegen den NAC. (Foto: Hannes Auinger)



Mittwoch, 30. Mai, 18.30 Uhr:
Toto-Cup Finale
Wiener Viktoria vs. Wiener SK 1b
Ernst Happel Stadion | 2., Meiereistraße 7
Eintritt frei!
Vorspiel: 16.30 Uhr, WFV U13-Auswahl vs. SK Rapid U13
Gemeinsame Anreise mit der Liliput-Bahn!

 Website Wiener Viktoria

 Spiel-Vorschau auf der Website des WFV

Don’t stop believin’
Gastkommentar von Hannes Auinger zum "Toto Cup"-Finale der Wiener Sportklub U23.

Finalgegner Wiener Viktoria
Mit dem überlegenen Tabellenführer der Oberliga A wartet auf das Team von Norbert Schlösinger und Idrissa Soura im Finale des Toto-Cups ein harter Brocken. Nachdem Toni Polster zuvor zwei Mal als Trainer in Dornbach landen wollte, hat er diese Saison mit der Wiener Viktoria zum Höhenflug angesetzt. Pokal und Scheibe lautet das Ziel der Meidlinger, die mit einer schon jetzt eindeutig wienerliga-tauglichen Truppe die starke Oberliga A teilweise nach Belieben beherrschen. 72 Punkte drei Runden vor Ligaschluss und ein Torverhältnis von 115:21 sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Von den 115 Volltreffern gehen 70 auf das Konto des gefürchteten Sturmduos Markus Kapeller (43 Tore) und Bernhard Ungerböck (27 Tore). Ungerböck wird allerdings im Finale nicht zur Verfügung stehen.
Mit 9 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten ist der Meistertitel der Viktoria nur mehr rechnerisch zu nehmen. Lediglich drei Unentschieden und überhaupt nur eine Niederlage mussten die Chorknaben von Toni & Roman Gregory bisher hinnehmen und zwischen dem 24.9.2011 und dem 25.5.2012 haben die Meidlinger in Meisterschaft und Cup 25 Siege in Folge eingefahren.

Die Oberliga-A-Sieger Besieger
Die einzige bewerbsübergreifende Saisonniederlage fügte der Viktoria im vergangenen Herbst ausgerechnet die Dornbacher U23 zu. Durch Tore der 91er-„Oldies“ Florian Grozurek (2) und Lukas Fuhrmann konnten sich die Schwarz-Weißen im Trainingszentrum mit 3:1 durchsetzen. Von den damaligen Akteuren werden bestimmt Ali Kaya, Gerald Nolz und Sasa Djokic fehlen. Und damit ist die Ausfallsliste der aktuellen Saison leider noch nicht abgeschlossen: Mit Patryk Bercik, Christopher Huber, Karim Sallam, Andreas Simoner und Ben Balnik musste Trainer Schlösinger in dieser Saison schon auf zahlreiche weitere Spieler verzichten. Es bleibt zu hoffen, dass die Verletztenliste bis zum Finaltag nicht weiter wächst. Besonders für den 95er-Heimkehrer Balnik, der maßgeblichen Anteil am Erfolgslauf im Frühjahr hatte, ist das verletzungsbedingte Fehlen im Finale bitter.
So oder so wird die Wiener Viktoria ein junges und hungriges Team aus Dornbacher Eigengewächsen erwarten, die sich den Pokal holen und damit die fünfjährige Reise der „WSK U23“ mit einem vorläufigen Höhepunkt krönen wollen.

Schulz-Academy verstärkt
Neben ihrem Sturmduo und einigen Spielern mit Erfahrung in höherklassigen Ligen (z.B. Wolfgang Hacker und Ümit Erbay) verfügt die Viktoria mit Darryl Gordon und Nigel Blair auch noch über Spieler der Schulz-Academy, die vor allem durch ihre enorme körperliche Präsenz zu überzeugen wissen und weitere junge Perspektivspieler, die ihre Ausbildung im österreichischen Akademiesystem erhalten haben. Ein Umstand, mit dem eine stark verjüngte 1b beim Rückspiel am Viktoria-Platz im Frühjahr ihre Probleme hatte und sich am Ende mit 2:6 geschlagen geben musste.

Spielort: Prater-Oval
Knapp unter 51.000 BesucherInnen fast das Oval im Prater, das seit 1992 nach der österreichischen Fußballlegende mit dem leicht grantigen Blick benannt ist. Weniger für seinen Grant, sondern für seinen überbordenden Frohsinn ist jene Fußballlegende bekannt, die Mittwochabend auf der Trainerbank der Wiener Viktoria Platz nehmen wird. Anton Toni Polster trainiert den aufstrebenden neuen Wiener Kultklub seit der laufenden Saison. Tatkräftig unterstützt von seinem Co-Trainer Peter Kastanek, der in der Wiener Fußballszene kein Unbekannter ist. Mit dem Duo Polster-Kastanek gelingt den Meidlingern in der Saison 2011/12 nach aller Wahrscheinlichkeit endlich der heißersehnte Aufstieg in die Wiener Liga, nachdem sich mit Helfort das Überraschungsteam der vergangenen Herbstsaison im Laufe des Frühjahrs aus dem Titelkampf verabschiedet hat. Rechnerisch könnte Union Mauer mit Trainer Ernst Baumeister noch in den Titelkampf eingreifen. Aber mit 9 Punkten Rückstand für die verbleibenden 3 Runden und der wesentlich schlechteren Tordifferenz, ist zwar rechnerisch noch einiges möglich, aber praktisch gesehen ist alles entschieden. Und Viktoria Obmann Roman Zeisel hat sich sozusagen als Belohnung ein besonderes Zuckerl für sein Team und die Fans einfallen lassen. Am 13. Oktober 2012 spielen Tonis Theken...kicker gegen den Hamburger Kultverein St. Pauli; stilgerecht an einem Ort mit Kultatmosphäre und vor allem der entsprechenden Patina: dem Sportclubplatz.

Head to Head statt Cheek to Cheek
Auch wenn die „Dancing Stars“ Toni Polster und Frenkie Schinkels in Sachen Hüftkreisen für den Fußball neue Türen geöffnet haben, geht es am grünen Rasen, der in der Hitze des Gefechts manchmal zur „Blutwiesn“ mutiert, meist mehr um Kopf an Kopf als um Wange an Wange.
In dieser direkten sportlichen Konfrontation hat die Wiener Viktoria scheinbar ganz klar die Nase vorne. 6 Siegen der Meidlinger stehen 2 Triumphe des Dornbacher Futureteams gegenüber. Vor allem in den ersten beiden Oberliga-Jahren hatten die Dornbacher gegen die Viktoria wenig zu melden. Unter Slobodan Batricevic setzte es eine 0:4- und eine 1:2-Niederlage. Noch deutlicher musste sich Dragan Marmat in der Saison 2008/09 geschlagen geben: ein 0:4 und ein 1:5 brachten die Tordifferenz im direkten Vergleich noch weiter in die Roten Zahlen. Die erste Saison unter Trainer Ali Korucu brachte zwei trefferreiche und hochspannende Unentschieden (4:4 und 3:3). In der Saison 2010/11 konnten Korucu/Grozurek/Soura erstmals über einen Sieg gegen die Meidlinger jubeln. Die „Sensation“ gelang noch dazu auswärts. In einem großartigen Spiel konnte die 1b durch Tore von Fuat Karacan, Karim Sallam und einem Sasa Djokic-Doppelpack einen 2:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg umdrehen. Insgesamt brachte die Saison zwischen den beiden Teams aber wie in der zuvor eine Punkteteilung, da das Hinspiel im Trainingszentrum knapp mit 1:2 verloren ging. Die Punkteteilung setzte sich in der Saison 2011/12 unter Schlösinger/Soura fort. Dem 3:1-Heimsieg folgte eine 2:6-Auswärtsniederlage. Damit sieht die Bilanz in den letzten drei Saisonen aus Dornbacher Sicht wesentlich erfreulicher aus als die Gesamtbilanz: 2 Siege, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen; Torverhältnis: 17:19 (-2)
Die beiden erfolgreichsten Torschützen gegen die Meidlinger kommen mit jeweils drei Volltreffern aus dem starken 91er-Jahrgang der Dornbacher: Florian Grozurek und Burak Özbek (derzeit an Slovan verliehen).

Fairplay-Wertung
In Sachen „Blutwiese“ muss sich am Mittwoch niemand Sorgen machen. Im Happel-Stadion treffen mit dem Dornbacher Futureteam und „Wiener Viktoria“ der Zweit- und Viertplatzierte der Oberliga-A Fairplaywertung aufeinander. Wobei die Dornbacher mit 30 Punkten und nur 2 Punkten Rückstand auf Primus „Union AC Mauer“ in der laufenden Saison doch um einiges „braver“ waren als Tonis Schützlinge, die immerhin 44 Minuspunkte gesammelt haben.
„Union AC Mauer“ und „Wiener Sportklub U23“ sind nicht nur Musterknaben im Rahmen der Oberliga, sondern die bravsten Buben im Wiener Verband von der Ostliga abwärts.
Toni Polster würde an dieser Stelle vielleicht einfallen, dass mit Fairplay-Wertungen Blumensträuße, aber mit den Fouls an der richtigen Stelle Meisterschaften gewonnen werden.

Nach und durch Dornbach
Meine Reise nach und durch Dornbach ist untrennbar mit der Friedhofstribüne und den Eigenbauspielern des Vereins verbunden. Als normaler Besucher der Heimspiele war relativ schnell und ohne große Analyse zu erkennen, wo die größten Stärken und wo die größten Baustellen in Dornbach zu finden sind. Oder, um in den Bildern eines aktuellen TV-Formates eines österreichischen Privatsenders zu sprechen, es braucht keinen Sachverständigen mit Sherlock Holmscher Auffassungsgabe und keine teuren Wärmebildkameras um die wildesten „Bausünden“ im Hernalser Fußball-Kosmos zu orten. Günther Nussbaum müsste nicht einmal sein Metallstaberl auspacken, um aufzuzeigen, dass von korrekten Anschlussfugen im Dornbacher Universum nicht viel zu sehen ist. Schlagregendicht ist bestenfalls die Selbstwahrnehmung einiger.
Wobei hier die Kritik und die Energie zur Weiterentwicklung mehr in Richtung grundsätzlicher Struktur denn Einzelpersonen gerichtet werden muss. Denn der „Pfusch am Verein“ ist in gewisser Hinsicht strukturell festgeschrieben. Je nach Liga, Lage und Infrastruktur werden mittelgroße bis große Unternehmensstrukturen fast vollständig von ehrenamtlichen Mitarbeitern (die Zahl der Frauen ist leider sehr überschaubar) geführt und betrieben, die entweder im falschen Moment vor Mitgliederversammlungen bei Wahllisten-Erstellungsprozessen die Hand heben oder nicht schnell genug davonlaufen. Dann noch eine Prise Retter-Syndrom und/oder persönliche Selbstaufwertung durch ein „Amterl“ dazu und fertig ist der Vereinseintopf. Zwischen gut gemeint und gut gemacht ist leider allzu oft ein himmelschreiender Unterschied. Und für manchen Protagonisten endet der innere Wahrnehmungsprozess nach dem Begriff Ehre... um das Amt muss sich dann schon wer anderer kümmern.

4*-7-6-5-5 – Mangelnde Qualität?
Häufig höre ich im Vereinsumfeld leider Floskeln über die mangelnde Qualität im eigenen Nachwuchs. Fast noch häufiger von Personen, die ich in den vergangenen Jahren praktisch nie oder tatsächlich nie bei Spielen oder Trainings der U23, U18, U16 usw. gesehen habe.
Die Antwort hat der Nachwuchs selbst gegeben. Die U23 besteht nun die fünfte Saison. Abgesehen von einer kurzen Phase am Beginn, in der das Vertrauen in die eigenen Nachwuchsspieler auch noch in der U23 zu wünschen übrig ließ, geigen die „Dornbacher Fohlen“ (Copyright GuG) in ihrer Bestbesetzung auf. Vor allem in den Saisonen 2009/10 und 2010/11 bedeutete „Bestbesetzung“ so jung wie möglich, so viel Eigenbau wie möglich. 4*-7-6-5-5 – das ist die Erfolgsnummer der 1b in Tabellenplatzierungen ihm Rahmen der 16er-Liga. Seit Bestehen hat sich die U23 im vorderen Drittel der Oberliga A etabliert. In Punkten ausgedrückt: 51*-40-51-54-51
* laufende Saison

Pforte zur Kampfmannschaft
Die Pforte zum Erwachsenenfußball muss aus Sicht des Vereins endlich wieder so schnell wie möglich für die Hochtalentierten aus dem eigenen Nachwuchs aufgestoßen werden. Das ist keine Frage der Sympathie. Das ist eine einfache Frage der Wirtschaftlichkeit. Wenn Dornbach jemals wieder ernsthaft auf die Beine kommen will, braucht es die Erfolgsgeschichten mit Eigenbauspielern: Die "Toto Cup"-Finaleinzüge (2012 Schlösinger/Soura), die Dusika-Siege (2010 Kleer/Prochaska) und fulminante Jahrgänge wie früher die 91er oder die 95er oder heute die 2000er, um nur einige zu nennen, die vom Verein so gut wie möglich gefördert werden sollten. Das bedeutet letztendlich auch, dass Geld in den Nachwuchs investiert werden muss. In Infrastruktur, in Trainer und in Transferrechte an Spielern. Eins, zwei und drei, fertig ist der Zauberbrei. Die Konzepte sind relativ einfach. Nur ihre Umsetzung ist schwer, weil es kräftige Unterärmel und einen starken Charakter braucht. Der Applaus für die notwendigen Maßnahmen ist Anfangs endend wollend. Die Gefahr von sportlichen Rückschlägen latent aber nicht zwangsläufig. Es braucht ein Vereinskollektiv, das bereit ist, an größeren Zielen zu feilen. Allein es fehlt der Glaube an eine gemeinsame Reise.

Wie viel zählt ein Dornbacher-Jahr?
92 der insgesamt 117 Ausbildungsjahre, die die Startaufstellung gegen den NAC in den Beinen hatte, wurden in Dornbach beim Wiener SK bzw. beim Wiener Sport-Club absolviert. Diese 92 Jahre Dornbacher Fußballschule waren immerhin stark genug, um den Herbstmeister der aktuellen Wienerliga-Saison zu besiegen, in dessen Reihen sich zahlreiche Spieler mit Bundesliga- und Regionalliga-Erfahrung befinden. Davor mussten mit Admira-Technopool und Wienerberg zwei weitere Wienerligisten die Überlegenheit der 1b aus Hernals anerkennen.
Eine bemerkenswerte Leistung, umso mehr, da sogar im wirtschaftlich leidgeprüften Dornbach der Prophet im eigenen Haus nichts gilt und gerade im vergangenen Jahr die internen Stimmen wieder lauter wurden, die der Dornbacher Fußballschule ihre Qualität absprechen.
Selbstverständlich ist der Sprung zur Regionalliga ein großer. Doch irgendwann und irgendwo muss er unternommen werden. Von jedem Spieler, gleichgültig, wo er seine Ausbildungszeit absolviert hat. Entscheidend ist das Vertrauen, das den Spielern im eigenen Verein entgegen gebracht wird. Bestes Beispiel ist hierfür in der laufenden Saison Sasa Pantic, der von Franz Maresch von Beginn der Vorbereitung an auf zahlreichen Positionen massiv forciert wurde. Und wer zum Beispiel die Vorbereitungsspiele im Sommer 2011 vollständig gesehen hat, wird sich vielleicht noch daran erinnern können, dass er dabei nicht immer gut ausgesehen hat. Aber statt ihn zu brechen und zurückzustufen, fand sich immer wieder ein neues Platzerl für den Maresch-Perspektivspieler. Das ist der richtige Umgang mit jungen Talenten. Das muss aber für Spieler umso mehr gelten, wenn der Verein an ihnen die Transferrechte hält bzw. sie ihr halbes Leben beim Verein verbracht haben.

Weichenstellungen
Von der U23-Startaufstellung gegen den NAC haben bis auf David Salcher alle Spieler ihre fußballerische Ausbildung zum Großteil in Dornbach bei den Nachwuchstrainern des WSK erhalten.
Und abgesehen von Ben Balnik, Marko Dogas und Yannick Soura haben die Akteure der Cup-Startformation nur einen Verein (Wiener SK) oder zwei Vereine (Wiener Sport-Club und Wiener SK) in ihren Spielerpässen stehen.
Im Durchschnitt spielen diese jungen Männer seit mind. 10 Jahren in Dornbach und haben eine entsprechende Bindung zur WSCK-Welt aufgebaut. Die sollte aber keine Einbahnstraße sein.
Ich hoffe ernsthaft, dass die aktuellen Ereignisse bei einigen Entscheidungsträgern in Dornbach zu einem radikalen Umdenken führen. Nach einem allfälligen Cup-Sieg im Happel-Oval wird es zu spät sein. Schon längst müssten die Weichen für eine sportlich und wirtschaftlich gesunde Zukunft gestellt worden sein.

Die Geschichte des Wiener Fußball Cups (Toto Cup) und die Kraft der Fusion aus Dornbacher Sicht
Ein Cup ist einfach nie genug. Das weiß niemand so gut wie die „Erfinder“ des Spiels, die auf ihrem Teil der Insel zwei große Cup-Bewerbe austragen. Neben dem „FA Cup“ (für die WSC-Nostalgiker: mit dem Startdatum 1871 der älteste Fußballbewerb der Welt), gibt es den „League Cup“, der seit 1982 unter den wechselnden Bezeichnungen des jeweiligen Sponsors ausgetragen wird. Aktuell heißt er „Carling Cup“. Ein wenig ist ihm eine Verballhornung des Sponsors von 1998 bis 2003 hängen geblieben. Böse Zungen machten aus dem „Worthington Cup“ als Anspielung auf den geringeren Stellenwert des 111 Jahre jüngeren Cup-Kückens den „Worthless Cup“. Die Fußballliebe, die mich seit Kindheitstagen begleitet, sieht das zumindest in der abgelaufenen Saison anders, denn ohne League Cup hätte King Kenny seinem Nachfolger bei den Liverpudlians* ganz ohne Teilnahme an einem europäischen Bewerb dastehen lassen.
(* Ja, richtig, es gibt in Liverpool unter anderem auch noch Everton. Bei so manchen WSC-Menschen ähnlich beliebt wie Chelsea. Aber tschuldigung...die Vereinsfarben schon einmal etwas genauer angesehen? Und bei Chelsea steht diese in enger Verbindung mit der historischen Ausrichtung der Fankultur. Für Everton gilt: richtige Stadt, aber auch nicht jeder Song der Beatles ist ein „Strawberry Fields Forever“ oder „Eleanor Rigby“. Es muss auch ein fußballerisches „Ob-La-Di, Ob-La-Da“ am Mersey geben.)

Aus Wiener Sicht ist das kleine Geschwisterl des „ÖFB Cups“ der „Wiener Fußball Cup“, der ähnlich wie der „League Cup“ den Rufnamen seines Sponsors trägt. „Wiener Toto Cup“ oder kurz „Toto Cup“ wird dieser Bewerb genannt, für den alle Teams des Wiener Fußballverbandes nennberechtigt sind, die ab der Wienerliga ins Wettspielgeschehen eingreifen.
Für den „Wiener SK“ ist die Finalteilnahme der größte Erfolg in der Geschichte des „Toto Cups“. In der Saison 2007/08 erreichte die 1b in der ersten Saison ihres Bestehens das Halbfinale und musste sich dort Donaufeld-Fach knapp mit 1:2 geschlagen geben. Das Spiel um Platz drei ging im Elfmeterschießen gegen Gerasdorf-Stammersdorf verloren.
Ein Finale mit Schwarz-Weißer Beteiligung gab es allerdings schon in der seit der Saison 1988/89 andauernden Geschichte des „Wiener Fußball Cups“. Der „Wiener Sport-Club“ freute sich in der Saison 1999/2000 weniger über die grundsätzliche Teilnahme am Toto-Cup – die der (wirtschaftlich bedingten) Anteilnahme am Spielbetrieb der Wienerliga und sportlichen Ostliga-Abstieg in der Saison 1997/98 geschuldet war (nachdem der Verein in der Saison 1993/94 als letzter der 1. Bundesliga aus wirtschaftlichen Gründen in die Regionalliga zwangsversetzt wurde), aber die Finalteilnahme war trotzdem ein Erfolg für den gebeutelten Verein, der sich aber leider dem Trippel-Sieger der Jahrtausendewende Polizei-Feuerwehr (1998/99, 1999/2000, 2000/2001 – böse Zungen sprachen damals in Anlehnung an Y2K vom Why Polizei/Feuerwehr-Bug) geschlagen geben musste.
WSC, WSK, Polizei-Feuerwehr (wenig überraschend ein Fusionsverein aus Polizei und Feuerwehr entstanden im Jahr 1996), PSV Team für Wien, FAC, FAC Team für Wien ... verwirrend? Oder einfach österreichische Fußball- und Vereinswirklichkeiten. Es wird so lustig gespalten und fusioniert, dass so manche Cern-MitarbeiterInnen neidisch werden könnten. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass gerade das an der Grenze zwischen Niederösterreich und Burgenland gelegene österreichische Fusionsmekka Seibersdorf über keinen eigenen Fußballverein verfügt. Vielleicht würde es dem SV Leithaprodersdorf – als auf der Website empfohlenem Sportverein der Marktgemeinde Seibersdorf – in Sachen Ausstrahlung und Aufstiegsambitionen gut tun, wenn er sich endlich SV Seibersdorf nennen würde, um die Kraft der Fusion zu nutzen. Dann wäre die burgenländische II. Liga Nord hoffentlich bald Geschichte...

Zukunftshoffnungen
Übrigens Hoffnung: Dem aktuellen „Toto Cup“-Finalgegner „Wiener Viktoria“ bleibt hoffentlich erspart, dass man sich irgendwann darüber streitet, ob sich Viktoria nun mit C oder mit K schreibt.
Die Final-Partie zwischen den beiden „Orginalen“ im Jahr 2000 ging aus Sicht des Wiener Sport-Club wenig originell und sehr humorlos mit 6:0 an Polizei-Feuerwehr.
So gesehen wäre es doppelt schön, wenn die aktuelle U23 des Wiener SK diese Dornbacher Finalscharte am Mittwoch auswetzen würde. Immerhin haben unter anderem Florian Grozurek, Brian Brem, Marko Dogas, Peter Kohlhauser, Manuel Thaller und Can Michael Nural als allerersten Verein den Wiener Sport-Club in ihren Spielerpässen stehen. Und nicht wenige hoffen darauf, dass sie nach einer Zusammenführung von C&K auch bald wieder für den WSC auflaufen.

Titelverteidiger-Besieger & Hellas-Exkursion
Titelverteidiger ist bzw. war übrigens Hellas Kagran, die von der Dornbacher U23 im Achtelfinale aus dem Bewerb gekegelt wurde. Wer den Ort der Hellas-Niederlage und des Sportklub-Triumphes vor dem Finalspiel noch einmal besuchen möchte, findet am Samstag dazu eine hervorragende Gelegenheit vor: Das Frauenteam des WSK gastiert ab 18 Uhr in der EDV-2000 Arena von Hellas Kagran (22., Natorpgasse 2).

 Weitere Informationen zur Auswärtsfahrt der FHT zum Frauenspiel finden sich hier

The Writer’s Journey
Der 30. Mai ist für mich persönlich der abschließende Höhepunkt einer zehnjährigen Reise. Mit dem fulminanten Sieg gegen den starken Wienerligisten NAC ist einer meiner größten Wünsche für die U23 und für die Eigenbauspieler des Vereins in Erfüllung gegangen. Es ist der Lohn für die Aufbauarbeit der letzten Jahre. Anerkennung für all die im größeren Vereinsmaßstab mehr oder minder "namenlosen" Nachwuchstrainer und -spieler, die in den letzten zehn Jahren (und darüber hinaus) mit enormen persönlichen Engagement dazu beigetragen haben, dass der Fußball in Dornbach kontinuierlich weiterleben und sich vor allem auch kontinuierlich weiter entwickeln konnte. Es wäre hier unmöglich alle aufzuzählen, aber stellvertretend möchte ich mich bei diesem Gesamtkollektiv für ihre großartige Arbeit bedanken. Das aktuelle Team der U23 und all die Trainer, Funktionäre und Spieler, die dieses Team auf seinem langen Weg mitgeformt haben, haben letztendlich auch dafür gesorgt, dass mein Engagement in Dornbach mit dem Einzug ins Finale ein versöhnliches Ende findet.
Ich kann gar nicht sagen, wie stolz ich auf die Jungs, all ihre Trainer und ihre langjährige Reise mit dem Wiener Sportklub bin und wie sehr ich mich freue. Don’t stop believin’... Hold on the feelin’

Stadionrock
Die Fans vom Sportclubplatz möchte ich ganz herzlich, um nicht zu sagen dringlich, darum bitten, den kommenden Mittwochabend im Happel-Oval zu verbringen und dabei mitzuhelfen die U23 so zu unterstützen, dass das Stadion Schwarz-Weiß rockt und Roman Gregory & Toni Polster mit ihrer Boy-Band anerkennen müssen, dass auch die 1b des Wiener Sportklub für mehr Betrieb sorgt, als das aufstrebende „neue St. Pauli von Wien“. Entfaltungsmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Immerhin sind möglichst viele der 51.000 verfügbaren Plätze im Stadion aufzufüllen, damit Dornbach am 30. Mai in jeder Hinsicht das Praterstadion rockt.



Oberliga A Bilanz zwischen Wiener SK U23 und Wiener Viktoria:
2 Siege, 2 Unentschieden, 6 Niederlagen; Torverhältnis: 19:32 (-13)
24.03.2012 | Wiener Viktoria vs. Wiener SK 1b | 6:2 (2:1) | Tore: Kostic, Kohlhauser
10.09.2011 | Wiener SK 1b vs. Wiener Viktoria | 3:1 (0:1) | Tore: Grozurek F. (2), Fuhrmann
20.05.2011 | Wiener Viktoria vs. Wiener SK 1b | 3:4 (3:2) | Tore: Karacan, Sallam, Djokic (2)
30.10.2010 | Wiener SK 1b vs. Wiener Viktoria | 1:2 (0:1) | Tore: Tosun
05.06.2010 | Wiener Viktoria vs. Wiener SK 1b | 3:3 (1:1) | Tore: Soura Y., Özbek (2)
08.11.2009 | Wiener SK 1b vs. Wiener Viktoria | 4:4 (2:3) | Tore: Grozurek F., Komarac, Kaya, Herbst
05.04.2009 | Wiener SK 1b vs. Wiener Viktoria | 1:5 (0:1) | Tore: Özbek
20.09.2008 | Wiener Viktoria vs. Wiener SK 1b | 4:0 (4:0) | Tore: –
29.03.2008 | Wiener SK 1b. vs. Wiener Viktoria | 1:2 (1:2) | Tore: Mühlbacher
08.09.2007 | Wiener Viktoria vs. Wiener SK 1b | 4:0 (4:0) | Tore: –

Chronolgisch absteigende Oberliga-A Platzierungen in den letzten fünf Saisonen:
Wiener SK 1b: 4*, 7, 6, 5, 5
Wiener Viktoria: 1*, 4, 7, 2, 8
* laufende Meisterschaft

Der jeweilige Weg ins "Toto Cup"-Finale:
Wiener SK 1b:
26.10.2011 | 3. Runde | SK Wiener Jugend (vormals Wild Dragon, OL-A) : Wiener SK 1b | 2:3 (0:2)
15.11.2011 | 4. Runde | Wiener SK 1b : Wienerberg (WR-L) | 2:0 (0:0)
07.04.2012 | Achtelfinale | Hellas Kagran (OL-B) : Wiener SK 1b | 1:3 (1:2)
17.04.2012 | Viertelfinale | Wiener SK 1b : Admira Technopool (WR-L) | 4:1 (1:0)
02.05.2012 | Halbfinale | Wiener SK 1b : Nussdorfer AC (WR-L) | 4:2 (1:2)

Wiener Viktoria:
26.10.2011 | 3.Runde | Wiener Viktoria - WAF Brigittenau (OL-B) | 4:0 (1:0)
04.12.2011 | 4.Runde | FCJ Rickybau Alt-Ottakring (2 Klasse A) : Wiener Viktoria | 0:5 (0:1)
09.04.2012 | Achtelfinale | Wiener Viktoria : FavAC (WR-L) | 2:1 (1:0)
17.04.2012 | Viertelfinale | FC Union Mauer (OL-A) - Wiener Viktoria | 0:6 (0:2)
01.05.2012 | Halbfinale | Wiener Viktoria - FC Stadlau (WR-L) | 2:0 (0:0)

Für die U23 waren in dieser Saison im "Toto Cup"-Einsatz:
Ben BALNIK (NAC, ADM-TECH, HELLAS)
Patryk BERCIK (WNB, WildD)
Brian Benjamin BREM (ADM-TECH, HELLAS, WNB, WildD)
Sasa DJOKIC (WNB b, WildD)
Marko DOGAS (NAC, ADM-TECH, HELLAS, WNB, WildD)
Raul DRAGOMIRESCU (WildD b)
Lukas FUHRMANN (NAC, ADM-TECH, HELLAS, WNB, WildD)
Georg GANGLBERGER (WNB)
Florian GROZUREK (WNB)
Christopher HUBER (ADM-TECH b, WNB b, WildD)
Rade JOSIPOVIC (NAC, ADM-TECH, WNB, WildD)
Hakan KARA (NAC, ADM-TECH, HELLAS)
Ali KAYA (WNB, WildD)
Fuat KARACAN (NAC, ADM-TECH, HELLAS, WNB, WildD)
Peter KOHLHAUSER (NAC, ADM-TECH, HELLAS, WNB, )
Aleksandar KOSTIC (NAC, ADM-TECH b, WildD)
Stefan KRÄUTLER (HELLAS, WildD)
Robert MARICIC (NAC b, WildD b)
Aleksandar MILENKOVIC (WNB)
Matthias MUHR (ADM-TECH)
Gerald NOLZ (WildD)
Can Michael NURAL (NAC, ADM-TECH, HELLAS)
David SALCHER (NAC, ADM-TECH, HELLAS b)
Karim SALLAM (HELLAS)
Andreas SIMONER (HELLAS)
Benjamin SOURA (WildD)
Yannick SOURA (NAC, ADM-TECH, HELLAS, WNB, )
Adis SULJANOVIC (NAC b)
Manuel THALLER (NAC, ADM-TECH, HELLAS)
Niko THURNWALD (NAC b, HELLAS)



Die Anreise – mit Liliput zum großen Finale
Für das erste Dornbacher Finalspiel seit einer gefühlten Ewigkeit hat sich Reiseleiter Markus Kubanek wieder einmal ein besonderes Zuckerl einfallen lassen. Nicht nur die „Ferronostiker“ werden mit der Zunge schnalzen, wenn es mit 15 Zoll Spurweite und Dampfschwaden Richtung Pokal geht. Die Anreise zum größten Stadion Österreichs erfolgt in den kleinsten Personenzügen Wiens. Mit der Liliput-Bahn geht es vom Praterstern zum Ernst-Happel-Stadion. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Hauptbahnhof der Liliputbahn (Riesenrad/Praterstern). Abfahrt des Zuges ist um 17.30 Uhr. Fahrpreis: Euro 2,20.

 Zusatzinfos zur gemeinsamen Anreise auf der WSK-Website

 Zusatzinfos zur gemeinsamen Anreise im Sportclubplatz.com-Forum



Die folgende Fotogalerie zeigt in alphabetischer Reihenfolge die U23-Spieler, die in der Saison 2011/12 im Rahmen des Toto Cups zum Einsatz kamen bzw. das Team von der Bank aus verstärkten (Fotos: Hannes Auinger):



95er-Rückkehrer Ben Balnik erspielte sich im Frühjahr sofort einen Stammplatz als Sechser in der U23. Bis zu seiner Verletzung war er an den "Toto Cup"-Siegen gegen NAC, Admira-Technopool und Hellas Kagran beteiligt.



93er-Stürmer Patryk Bercik stand dem Team aufgrund einer schweren Knieverletzung im Frühjahr nicht mehr zur Verfügung. Im Herbst war er bei den Siegen gegen Wild Dragon und Wienerberg beteiligt. Im Spiel gegen den Verein von Ex-Trainer Ali Korucu erzielte er das 2:0.



Kampfmannschaftsleihgabe und 93er Brian Benjamin Brem geigte auf dem Weg der U23 ins Finale gegen Wild Dragon, Wienerberg, Hellas Kagran und Admiral Technopool auf. In den zwei Frühjahrseinsätzen erzielte er drei Tore.



Vor seiner Knieverletzung kam 92er-Spielmacher Sasa Djokic gegen Wild Dragon zum Einsatz. Im Spiel gegen Wienerberg verstärkte er das Team von der Bank aus.



Der 93er-Sechser und Spielmacher Marko Dogas stand in allen fünf "Toto Cup"-Spielen in der Startformation und wirbelte jeweils durch das gegnerische Mittelfeld. Absoluter Höhepunkt war die Vorstellung gegen den NAC im Halbfinale. Diese krönte er mit einem Doppelpack. "Warum spielt der eigentlich nicht in der Kampfmannschaft" fragten zahlreiche Fans im Trainingszentrum zurecht nach.



Während der pfeilschnelle 94er Raul Dragomirescu in der Vorsaison öfter in der U23 zum Einsatz kam, muss er sich aufgrund des von der KM nach unten durchschlagenden Alterungsprozesses mit wesentlich weniger zufrieden geben. Gegen Wild Dragon unterstützte er sein Team von der Bank aus.



Capitano und 91er-Routinier Lukas Fuhrmann führte sein Team in allen fünf "Toto Cup"-Partien motiviert auf und als Sieger vom Feld. Gegen den NAC erzielte er den wichtigen Ausgleich zum 1:1.



KM-Leihgabe Georg Ganglberger hütete das Gehäuse gegen Wienerligisten Wienerberg und konnte dabei seinen Kasten sauber halten. Im Frühjahr stand er aufgrund seines Präsenzdienstes nicht mehr zur Verfügung.



Mit dem Finale im Happel-Stadion nimmt eine verkorkste Saison für den 91er-Routinier Florian Grozurek hoffentlich noch ein erfreuliches Ende. Im Cup konnte die Kampfmannschaftsleihgabe bisher nur gegen Wienerberg ins Geschehen eingreifen und erzielte dabei aus einem Strafstoß das Tor zum 2:0-Endstand.



94er-Goalie Christopher Huber stand beim Sieg gegen Wild Dragon im Tor und saß als zweiter Torhüter gegen Wienerberg und Admira-Technopool auf der Bank. Mittlerweile steht leider auch er auf der Verletztenliste.



93er-Linksverteidiger und Mr. Reliable Rade Josipovic kann seine starke Saison am Mittwoch mit dem Auftritt im Prater-Oval krönen. Im Verlauf der Cup-Saison brachte er die Angreifer von Wild Dragon, Wienerberg, Admira-Technopool und NAC zur Verzweiflung.



91er-Torhüter und KM-Leihgabe Hakan Kara war in den Spielen gegen Hellas Kagran, Admira-Techopool und NAC ein sicherer Rückhalt seines Teams.



94er-Offensivwirbelwind Fuat Karacan ist der Schrecken der Oberliga-Verteidiger. Im "Toto Cup" blieb ihm bisher in allen fünf Einsätzen ein Torerfolg verwehrt. Dafür hat er immer wieder Räume für seine Mitspieler geöffnet und gegen Wiener Viktoria wird es hoffentlich auch mit den Cup-Toren klappen.



93er-Stürmer Ali Kaya stand der U23 nur in den Spielen gegen Wild Dragon und Wienerberg zur Verfügung. Im Frühjahr hat er seinen Präsenzdienst geleistet. Mit jeweils einen Tor pro Einsatz hat Kaya aber einen wichtigen Anteil am Weiterkommen der 1b.



93er-Innenverteidiger und die Sicherheit in Person Peter Kohlhauser organisierte die Abwehr in den Spielen gegen Wienerberg, Hellas Kagran, Admira-Technopool und NAC. Gegen Hellas und Technopool glänzte er auch als cooler Elfmeterschütze.



95er-Wirbelwind Aleksandar Kostic kam in den Spielen gegen Wild Dragan und NAC zum Einsatz. Gegen Admira-Technopool unterstützte er die U23 von der Bank aus.



Der 94er-Außenbahnspieler Stefan Kräutler kam im "Toto Cup" zu Einsätzen gegen Wild Dragon und Hellas Kagran. Im Spiel gegen die Drachen erzielte er in der 80. Minute das Goldtor zum 3:2-Endstand.



95er-Goalie Robert Maricic stand als Ersatztorhüter in den Spielen gegen Wild Dragon und den NAC im Kader der U23.



94er-Innenverteidiger Aleksandar Milenkovic musste im Herbst aufgrund der altersmäßigen Umstrukturierung der KM den Fall vom Oberliga-Stammspieler zum zumeist nicht einmal Reservisten hinnehmen. Gegen Wienerberg wurde er im Cup eingewechselt. In der letzten Transferperiode zog Milenkovic seine Schlüsse aus den Entwicklungen in Dornbach und wechselte in die Südstadt zur Admira.



Kampfmannschaftsleihgabe Matthias Muhr verstärkte die U23 im Spiel gegen Admira-Technopool auf der rechten Außenbahn und erzielte bei diesem Einsatz das wichtige 1:0.



93er Gerald Nolz stand seinem Team aufgrund von Sperren und Verletzungen nur im Spiel gegen Wild Dragon zur Verfügung.



Nach seinem abgeleisteten Präsenzdienst kehrte das Dornbacher 93er-Urgestein Can Michael Nural mit der gewohnten Kampfkraft und Leidenschaft in die U23 zurück und spielte sich im Eiltempo in die Startformation. Bei den Siegen gegen Hellas, Technopool und NAC wirbelte Nural entlang der Außenlinie. Und gegen den NAC sorgte er in der 90. Minute für den sehenswerten 4:2-Endstand.



94er-Neuzugang David Salcher saß gegen Hellas Kagran noch auf der Bank. Bei den Siegen gegen Admira-Technopool und NAC stand er schon in der Startformation.



Der 93er-Offensivspieler Karim Sallam stand gegen Hellas Kagran in der Startformation.



94er-Standardspezialist Andreas Simoner kam ebenfalls im Spiel gegen Hellas zu seinem einzigen "Toto Cup"-Einsatz.



Das 94er-Defensivbollwerk und Antreiber Benjamin Soura kam im Spiel gegen Wild Dragon zu seinem einzigen Cup-Einsatz.



Die 93er-Kampfmannschaftsleihgabe Yannick Soura war bei den Siegen gegen Wienerberg, Hellas Kagran, Admira-Technopool und NAC ein wichtiger Bestandteil der U23-Erolgsgeschichte.



U18-Stürmer Adis Suljanovic unterstützte die U23 beim Halbfinalsieg gegen den NAC von der Bank aus.



94er-Innenverteidiger Manuel Thaller hat sich im Verlauf dieser Saison und speziell des Frühjahrs immer mehr in die Startformationen der U23 gespielt und war im Cup gegen Hellas, Technopool und den NAC im Einsatz.



94er Niko Thurnwald kam im "Toto Cup" gegen Hellas Kagran zu einem Einsatz und saß im Halbfinale gegen den NAC auf der Bank.

25-05-2012

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