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| News | WSK 1B - Admira Technopool | 4:1 | Toto-Cup (Viertelfinale) | |||
Die "Dornbacher Fohlen" stehen nach dem 4:1 (1:0)-Sieg über Wienerligist Admira-Technopool im Toto-Cup-Halbfinale. Die Torschützen für die 1b: Brian Benjamin Brem (2), Matthias Muhr und Peter Kohlhauser. Spielbericht online!![]() Toto Cup - 6. Runde Di., 17.4.2012 - 19.00 Uhr Wiener SK 1b - Admira Technopool | 4:1 (1:0) Trainingszentrum Wiener SK, ca. 70 ZuseherInnen Erdbrustgasse 4-18, 1160 Wien SCHIEDSRICHTER: Michael Dinter ASSISTENTEN: Mag. Emil Marinov, Stanislav Dyulgerov Mit einer starken Kollektivleistung und hoher spielerischer Präsenz zieht die U23 des WSK gegen den Wienerligisten Admira Technopool ins Halbfinale des Toto-Cups ein. Gegen die höherklassigen Gäste aus Floridsdorf beginnt das Team von Schlösinger/Soura aufstellungsmäßig mit einer Änderung gegenüber dem 5:0-Auswärtssieg gegen Wienerfeld. Kampfmannschaftsleihgabe Matthias Muhr rückt für Karim Sallam in die Startelf und soll im 4-2-3-1 auf der rechten Mittelfeldposition für die Offensivakzente auf der Außenbahn sorgen. Abgesehen von den ersten fünf Minuten schließen die Gastgeber an die starke Leistung des letzten Meisterschaftsspiel an. Die von Ayhan Akaslan im Zentrum angeführten Jedlersdorfer überraschen die Dornbacher nur kurz, denn nach einer Technopool-Drangphase verlegt die von Kapitän Lukas Fuhrmann aufs Feld geführte 1b ab der fünften Spielminute das Spielgeschehen mehr und mehr in die Hälfte der Gäste. Wenn überhaupt ein Spieler der U23 aus dem starken Kollektiv der ersten Halbzeit herausgehoben werden darf, dann ist das der ehemalige KM-Kaderspieler Marko Dogas, der gemeinsam mit Brem und Balnik dafür sorgt, dass es im Zentrum für Admira Technopool nicht viel zu erben gibt. Mit zahlreichen technischen Gustostückerl lässt Dogas seine Gegenspieler reihenweise ins Leere fahren und hat dann den Blick für den öffnenden Pass. Brem klopft in der 6. Spielminute erstmals bei Gästekeeper Christian Ebner an, aber seinen direkten Freistoß kann der Technopool-Goalie im Nachfassen entschärfen. Zwei Minuten später scheitert Außenbahnspieler David Salcher beim Versuch nach einer Ecke den zweiten Ball im Tor zu versenken. Danach neutralisieren sich beide Teams mehr und mehr im Mittelfeld, wobei die Gastgeber das Geschehen am Platz weiter bestimmen. Torszenen bleiben in dieser Phase aber Mangelware. Technopool-Angreifer Ermir Mena droht in der 18. Spielminute durch die vom Innenverteidiger-Duo Yannick Soura und Peter Kohlhauser gut geführte Abwehr der Dornbacher durchzubrechen, aber Schiedsrichter-Assistent Marinov hebt zurecht die Fahne wegen einer Abseitsstellung. Auf der Gegenseite versucht es Brem erneut mit einem direkten Freistoß. Diesmal muss Christian Ebner nicht eingreifen, da das Spielgerät über das Gehäuse streicht. Die Gäste versuchen ihr Glück mit langen Bällen, aber ein gefährliches Zuspiel auf Ibrahin Akaslan läuft Yannick Soura routiniert ab. Um sich gegen das schnelle Kombinationsspiel der Dornbacher zur Wehr zu setzen, muss die Hasenberger-Truppe verstärkt auf Foulspiel setzen. Die daraus resultierenden Standards durch Brem sorgen wiederholt für Gefahr. So in der 21. Spielminute, in der Ayhan Akaslan gerade noch vor Soura und Kohlhauser zur Ecke klären kann. Die bringt statt einer Chance für die Dornbacher einen gefährlichen Konter für die Gäste, den Peter Kohlhauser im eigenen Sechzehner mit einem starken Zweikampf gegen Robert Siegl unterbindet. Während danach ein Schuss von David Salcher klar am Tor vorbei geht, macht es auf der Gegenseite Robert Siegl in der 31. Spielminute besser. Gegen drei Dornbacher kann er den Ball annehmen, wird aber von Soura beim Abschluss noch so weit gestört, dass der Schuss für Hakan Kara im Tor der Dornbacher kein Problem darstellt. Kurz danach muss Soura noch einmal gegen Siegl eingreifen, nachdem dem sonst so sicheren linken Außenverteidiger Josipovic ein Fehlpass direkt in den Lauf des Technopool-Topscorers unterläuft. Praktisch im Gegenzug belohnen sich die Dornbacher für ihre Feldüberlegenheit. Nach einem Doppelpass mit Brem tankt sich Kampfmannschaftsleihgabe Muhr auf der rechten Seite unwiderstehlich durch und stellt in der 35. Spielminute auf 1:0 für die Gastgeber. Wienerligist Admira Technopool erhöht danach noch einmal das Tempo und kommt nach einer Ecke durch Ayhan Akaslan zur Ausgleichschance. Sein Kopfball geht aber über das Gehäuse von Hakan Kara. Fünf Minuten nach dem 1:0-Führungstreffer hatten die Dornbacher die Chance, das Spiel vielleicht frühzeitig zu entscheiden. Nachdem Dogas mit einer Körpertäuschung wieder einmal zwei Gegenspieler ins Leere fahren lässt und mit dem folgenden Zuspiel den Angriff einleitet, wird ein verunglückter Steilpass auf Brem glücklich zur Steilvorlage auf den durchbrechenden Fuat Karacan. Im Einsgegeneins zeigt Technopool-Goalie Ebner aber Nerven aus Stahl und den Abpraller setzt Salcher drüber. Kurz danach liegt das 2:0 erneut in der Luft. Einen Freistoß aus dem Halbfeld von Dogas verfehlt Soura nur knapp mit dem Kopf. Der Ball klatscht von der zweiten Stange zurück ins Feld und von dort versucht Fuhrmann das Spielgerät im Tor zu versenken – allerdings aus Abseitsposition. Damit bleibt es beim 1:0-Pausenstand. Vor allem auch, weil sich U23-Goalie Hakan Kara in der Schlussminute im Einsgegeneins gegen den anstürmenden Robert Siegl auszeichnet. Die zweite Halbzeit beginnen die Gastgeber mit dem Selbstvertrauen der 1:0-Führung gegen den höherklassigen Gegner. Über die rechte Flanke tragen Brem und Muhr im Zusammenspiel einen gefährlichen Angriff vor. Im Gegenzug stellt die starke Viererkette Josipovic/Kohlhauser/Soura/Fuhrmann den gefährlichen Gästestürmer Siegl zum wiederholten Mal bei einem langen Ball abseits. Ein Schicksal, das auf der anderen Seite Brem teilt, der bei einem flachen Zuspiel von Dogas knapp im Abseits steht. In der 59. Spielminute holt sich Reinhard Schmid beim umsichtigen Schiedsrichter Dinter die erste Gelbe Karte des Spiels ab. Nach einem guten Zweikampfverhalten vom wieder einmal stark als Sechser aufspielenden 95er Ben Balnik ist Schmid mit der Foulentscheidung gegen ihn nicht einverstanden. Admira Technopool erhöht den Druck, aber das Team von Norbert Schlösinger und Idrissa Soura zeigt sich an diesem Tag nicht nur spielerisch von der besten Seite, sondern auch als Defensivkollektiv. Es wird verschoben und gedoppelt, dass es aus Sicht der leider nur spärlich angereisten Dornbacher Fans eine Freude ist. Mit dem enorm zweikampf- und laufstarken Can Michael Nural (für Torschützen Matthias Muhr) bringt der 1b-Trainer in der 62. Spielminute noch mehr Stabilität in das Spiel der Gastgeber. Nural gibt auch sofort nach der Einwechslung beim Gegenspieler seine Visitenkarte ab und leitet nach Balleroberung einen gefährlichen Angriff ein. Admira Technopool versucht sich mangels Alternativen verstärkt mit hohen Bällen ins Zentrum. Die klärt Yannick Soura unter anderem in der 65. und in der 67. Spielminute gegen Siegl souverän. Marko Dogas sorgt in der 70. Minute mit einem Solo für Entlastung. Diesmal läuft er sich allerdings an der Strafraumgrenze in einer Traube aus Gegenspielern fest. Danach ist wieder einmal WSK-Goalie Kara im Blickpunkt des Geschehens. Zuerst klärt er eine Ecke und hat anschließend mit dem Distanzschuss von Mena kein Problem. Kurz danach muss er vor Siegl klären, der sich bei der U23-Defensive sichtlich nicht wohl fühlt und sich das Spielgerät zu weit vorgelegt hat. Nachdem sich die WSK-Fans aufgrund der knappen Führung schon auf eine aufreibende Schlussphase eingestellt hatten, nutzt Brem in der 72. Spielminute einen Fehler der Gäste beim Herausspielen. Sein Schuss prallt noch von der Latte zurück ins Feld, aber die Kampfmannschaftsleihgabe setzt nach und kann den Ball bedrängt von Goalie und Verteidiger zum 2:0 im Tor unterbringen. Damit scheint der Abend für die Dornbacher geritzt. Aber es dauert nur drei Minuten und plötzlich ist Admira Technopool wieder im Spiel. Einen hohen Freistoß aus dem Halbfeld berechnet Hakan Kara beim Herauslaufen falsch und fährt am Ball vorbei. Die folgende Verwirrung in der Defensive der Gastgeber nutzt mit Ayhan Akaslan einer der stärksten Akteure von Admira Technopool und erzielt das 2:1 (75.) aus kurzer Distanz. Viel Zeit bleibt den Gästen nicht zum Freuen. Nur eine Minute später nimmt Brem – nach einem Foul an Fuat Karacan an der seitlichen Strafraumgrenze – aus spitzem Winkel mit seinem linken Fuß das lange Kreuzeck ins Visier und versenkt die Kugel direkt zum 3:1 (76.). Marke Traumtor. Entsprechend groß ist die Freude und Erleichterung bei den Dornbachern. Die Gäste werfen noch einmal alles in die Waagschale, um den erneuten Anschlusstreffer zu erzielen. Aber Kara hat keine Probleme mit dem Schuss von Manuel Kurta. Danach klärt Fuhrmann nach einem Standard stark per Kopf. Der eingewechselte Manuel Thaller tut es ihm gleich und holt mit einem Gegenstoß nach Brem-Steilpass in der 90. Minute einen Elfmeter für die Dornbacher heraus. Den verwertet – wie schon gegen Hellas Kagran – Peter Kohlhauser zum 4:1. Goalie Ebner errät zwar die Ecke, kann den scharf geschossenen Ball aber nicht mehr entscheidend ablenken. Danach pfeift Schiedsrichter Dinter dieses Cup-Viertelfinale ab. Die Dornbacher ziehen mit einem verdienten 4:1-Heimsieg über den Wienerligisten Admira Technopool ins Halbfinale ein, wo sie auf den Sieger aus der Begegnung Kaiserebersdorf-Srbija 08 vs. NAC treffen. Geht es nach der Papierform, wird es wohl zum Duell mit dem Wienerliga-Spitzenteam NAC kommen. Mittwoch Abend wissen wir mehr (Spielbeginn 19.30 Uhr in Kaiserebersdorf) Ein großes Kompliment an das gesamte Kollektiv der U23 inklusive Trainerteam. Den Dornbacher Fans wurde am Dienstagabend ein spannendes, kurzweiliges, phasenweise hochklassiges und erfolgreiches Fußballspiel geboten. Bemerkenswert und sehr erfreulich war die für ein U23-Spiel ungewohnt hohe Dichte an Vereinsprominenz: Präsident, Vizepräsident, Sportlicher Leiter/Verbandsdelegierter und fast das vollständige KM-Trainerteam zeigten Flagge und damit den Dornbacher Rohdiamanten ihre Anerkennung. Hoffentlich schlagen sich die gestern gezeigten Leistungen auch in der KM-Planung für die kommende Saison nieder. Die nächste Gelegenheit die U23 im Trainingszentrum zu beobachten folgt schon am kommenden Samstag ab 16.45 Uhr. Da empfängt die U23 im Oberliga A-Spitzenspiel den Tabellenzweiten Helfort. Dieses Derby verspricht für gewöhnlich ein gut besuchtes Trainingszentrum und jede Menge Action auf dem Spielfeld. Aufstellung WSK1b: Hakan KARA; Rade JOSIPOVIC, Peter KOHLHAUSER, Yannick SOURA, Lukas FUHRMANN (C); Marko DOGAS, Ben BALNIK; David SALCHER, Brian Benjamin BREM, Matthias MUHR (62. Can Michael NURAL); Fuat KARACAN (86. Manuel THALLER). ERSATZ: Christopher HUBER, Aleksandar KOSTIC. Tore: 1:0 Matthias Muhr (35.) 2:0 Brian Benjamin Brem (72.) 2:1 Ayhan Akaslan (75.) 3:1 Brian Benjamin Brem (76.) – Freistoß 4:1 Peter Kohlhauser (90.) – Strafstoß Gelbe Karten: Admira Technopool: 59. Reinhard Schmid (Kritik) 76. Christoph Statzberger (Kritik) 89. Manuel Kurta (Foul) Fußball Online Datenservice![]() ![]() Marko "Magic junior" Dogas, dessen Zauberstab der Ball ist. Insbesondere in der ersten Halbzeit drückte er dem Spiel seinen Stempel auf. (c) Foto: MaMü ![]() Verdiente sich in der ersten Halbzeit Marko Dogas das Prädikat "man of the match", so gebührt diese Auszeichnung in der zweiten Halbzeit seinem kongenialen Partner im Mittelfeld "Brian Benjamin Brem", der an allen WSK-Toren nach der Halbzeit maßgeblich beteiligt war. (c) Foto: MaMü ![]() Das "magische Dreieck" im Mittelfeld komplettierte auf der Sechserposition Ben Balnik: Ballsicher wie immer, mit einer überzeugenden Zweikampfbilanz. Wer den "schmächtigen" 95er-Jahrgang unterschätzt, hat den Zweikampf schon verloren. (c) Foto: MaMü ![]() Der linke Aussenverteidiger Rade Josipovic: bot zwar gegen die Admira aus Floridsdorf weniger Tempovorstösse auf der Seite als im Frühjahr bisher gewohnt, ist aber aufgrund seiner Leistungen im Frühjahr aus der Viererkette nicht mehr wegzudenken. (c) Foto: MaMü ![]() Hakan Kara: Die Nr.2 des Wiener SK war heute lange Zeit ein sicherer Rückhalt und konnte sich einige Male auszeichnen. Nur beim 1-2 Anschlusstreffer unterlief ihm ein kleiner Schönheitsfehler. (c) Foto: MaMü ![]() Als Solospitze war Fuat Karacan zwar meist mehrfach abgedeckt, beschäftigte die Technopool-Abwehr solange er auf dem Feld stand. Vor der Pause hatte er das 2-0 auf dem Fuß, scheiterte aber in einer 1:1-Situation an Technopool-Goalie Christian Ebner. (c) Foto: MaMü ![]() Abwehrorganisator Yannick Soura, der gemeinsam mit Peter Kohlhauser in der Innenverteidigung agierte, hatte die Situation meistens fest im Griff. (c) Foto: MaMü ![]() Bei Standards schalteten sich die kopfballstarken Verteidiger Yannick Soura, Peter Kohlhauser (Nr.7) und Lukas Fuhrmann (Nr.8) in den Angriff ein. (c) Foto: Wiener SK ![]() Hautenge Deckung als eines der Mittel zum Erfolg gegen den Stadtligisten. (im Bild zu sehen: Yannick Soura und Lukas Fuhrmann mit Technopool Mittelfeldantreiber Ayhan Akaslan) (c) Foto: MaMü ![]() Kampfmannschaftsleihgabe Matthias Muhr konnte beim 1-0 Führungstreffer in der 35.Minute seine Schnelligkeit ausspielen. (c) Foto: MaMü ![]() Kampfmannschaftstrainer Franz Maresch und KM-Torwarttrainer Christian Eisschiel schauten der 1b interessiert auf die Beine. im Bild: Kapitän Lukas Fuhrmann (Nr.8), der in der Viererkette die gewohnt solide Leistung bot. (c) Foto: MaMü ![]() Rade Josipovic und Winterneuzugang David Salcher "bearbeiteten" gemeinsam Gegner und linke Außenbahn. (c) Foto: MaMü ![]() Auch WSK-Vizepräsident Manfred Modli (vom Beobachter aus rechts, im Gespräch) und "FHT-Reiseleiter" Markus Kubanek (ganz links - vom Betrachter aus - stehend) ließen sich das Totocup-Viertelfinalmatch gegen Admira Technopool nicht entgehen. (c) Fotos: MaMü ![]() Brian Benjamin Brem-Festspiele in der zweiten Halbzeit. Der WSK1b-Mittelfeldstratege entwickelt sich im Frühjahr immer mehr zum Torjäger. Mit seinen zwei Toren gegen die Floridsdorfer im Toto-Cup erhöhte er seine Trefferausbeute im Frühjahr bereits auf sieben Pflichtspieltore. Kein schlechter Wert für einen Mittelfeldspieler. (c) Foto: MaMü © Wiener Sportklub [1311] - [drucken] | ||||
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