Stimmen von der Alszeile

 

Gaflenz - 30. Runde RLO 5.4.2010

Patrick Schmiedtberger

Okay, Gaflenz war sicher nicht der schwerste Gegner in dieser Liga, aber trotzdem musst du dir erst einmal so viele Chancen erspielen und diese dann auch nutzen. Ich bin froh, dass uns das heute so gut gelungen ist. Diese beiden Siege waren wichtig. Jetzt werden wir uns hoffentlich leichter tun.

Es ist schwierig, von der Bank ins Spiel zu kommen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Spiel von Anfang an Spiele. Aber klar, ich hab in der Vorbereitung eine Verletzung gehabt und dann gleich zu Beginn der Runde hab ich mich wieder verletzt. Das System mit einem Zentralen hinter der Spitze liegt mir sehr, und ich hoffe, dass ich am Freitag in der Startelf stehe.

Wolfgang Prochaska (Co-Trainer Wiener Sportklub)

Wir haben in den letzten Tagen immer davon gesprochen, dass das Gaflenz-Match eine ganz wichtige Partie ist und die Mannschaft hat das verinnerlicht und es sehr, sehr gut umgesetzt. Wir wollten, dass die Mannschaft trotz der frühen Tore weiter nachsetzt und etwas fürs Torverhältnis tut und das haben sie auch die gesamten 90 Minuten gemacht. Auch wie die Tore gefallen sind, teils wunderschön über die Außen vorbereitet, macht Mut für die kommenden Aufgaben und sollte der Mannschaft Auftrieb geben. Der Sertan ist aufgrund seiner Schusstechnik und Erfahrung sehr gut in der zentralen Position aufgehoben, aber ich war selbst Stürmer und ich sag immer, Tore schießt man nur, wenn man gute Mitspieler hat. Ich glaube, die Mannschaft hat jetzt kapiert, dass es nur über Wille und Leidenschaft geht und das wird sie auch in Schwechat wieder zeigen.

Sertan Günes

Wir haben nach dem sechsten Tor nicht aufgehört zu spielen, hätten aber, wenn wir es etwas cleverer spielen, noch etwas mehr fürs Torverhältnis tun können. Ich hab noch nie in der Regionalliga mehr als 2 Tore in einem Match geschossen, soweit ich mich erinnern kann, insofern wird mir dieses Spiel immer als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben. Es war halt so ein Tag, wo alles geklappt hat. Dass der Freistoss reinging, war sicher so etwas wie eine Initialzündung, aber das wichtigste war, dass wir heute die zweiten Bälle gewonnen haben, dass wir sie gewinnen wollten. Mit diesem Willen müssen wir auch gegen Schwechat ins Spiel gehen, wenn wir dort gewinnen wollen. Ich freu mich auf das Wiedersehen mit dem Fredl. Er ist ein super Kerl, aber dennoch hoff ich, dass wir ein Tor mehr als Schwechat schießen und somit endlich dieses Abstiegsgespenst vertreiben können.

Christopher Homm

Wir wollten endlich mal zu Null spielen. Das haben wir uns seit längerem vorgenommen und jetzt hat es endlich geklappt. Wir sind heute das ganze Match marschiert und nach dem dritten Tor hat Gaflenz dann auch aufgegeben, sodass wir etwas fürs Torverhältnis tun konnten. Heute sind die Flanken fast immer optimal gekommen. Wenn du so etwas im Training eine halbe Stunde machst, kommen sie nicht halb so oft, aber heute ist uns einfach fast alles aufgegangen. Wir sind jetzt auf dem richtigen Weg und werden uns am Freitag genau so reinhauen wie in den letzten beiden Partien.

Fotos: (C) Wiener SK

08-04-2010