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Auswärtssieg bei Stadlau sichert den Klassenerhalt

Mit einem Sieg bei Stadlau holt der Sport-Club den ersehnten ersten Auswärtsdreier der Rückrunde und sichert sich damit auch den Ligaverbleib. Vor den abschließenden beiden letzten Runden liegt der WSC sieben Punkte vor Schwechat. Die Torschützen beim 1:3 sind Pecirep per Elfer kurz vor der Pause, Beljan kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit und Martin Steiner in der Schlussphase. Bericht folgt

Di., 15.05.2018 - 18:30 | 21. Runde Regionalliga Ost (Nachtragsspiel)
FC Stadlau : Wiener Sport-Club | 1:3 (0:1)
Stadlau, 350 Zuschauer_innen

Schiedsrichter: Serkan Keser
Assistenten: Herbert Mimra, Isa Simsek

Spielbericht

Mit nur einer Änderung in der Startaufstellung schickt Trainer Schweitzer seine Elf ins Nachtragsspiel. Im Tor beginnt wieder Kraus, in der Viererkette beginnen wieder Pfaffl und Maurer auf den Außenbahnen. In der Innenverteidigung ist der junge Niklas Szerencsi aber diesmal neben Kapitän Steiner, der den Platz des gesperrten Hayden einnimmt. Im Mittelfeld übernimmt wiederum der wieder genesene Berkovic den Platz des Kapitäns. Ansonsten bietet sich das gleiche Bild wie beim Erfolg gegen Horn. Pajaczkowski zentral im Mittelfeld, links der immer besser in Form kommende Beljan, rechts Silberbauer. Zentral offensiv ist Mansbart hinter Goalgetter Pecirep zu finden.

Der Sportclub beginnt das Matchi in den ersten Minuten sehr dominant, hat deutlich mehr vom Spiel. Zählbares kommt allerdings nicht dabei raus, der Abschluss will bei 2-3 Situationen einfach nicht gelingen. Die Stadlauer, die im Frühjahr bereits starke 21 Punkte gesammelt haben, spielen auch auf eigener Anlage auf Konter und schaffen es im Anschluss mit einer sehr koordinierten Leistung das Tempo aus dem Match zu nehmen. Mit nur 10 Gegentreffern im Frühjahr muss man den Defensiv-Vergleich mit den Liga-Größen Horn, Ebreichsdorf und Amstetten nicht scheuen.
Keines der Teams kann sich in der Folge entscheidende Vorteile sichern, viel vom Match auf recht tiefem Boden spielt sich im Mittelfeld ab. Die nächste nennenswerte Szene gibt's dann für die knapp 350 Zuschauer_innen nach etwa 20 Minuten zu sehen. Die WSC Verteidigung klärt nicht entschlossen genug. Der Ball fällt Celik vor die Beine, sein Schuss von der Strafraumgrenze ist aber kein Problem für den Goalie Kraus. Bei einem Weitschuss wenig später wird's schon brenzliger. Kraus bleibt aber auch hier Sieger.
Gefährlich wird es auch nach gut 30 Minuten auf der Gegenseite. Pfaffl setzt sich in der gegnerischen Hälfte energisch durch, zieht ins Zentrum, legt dann den Ball gut für Beljan ein, der Richtung Grundlinie zieht und den Ball gefährlich in den Strafraum gibt. Pecirep schießt, bedrängt von einem Gegenspieler, geht der Ball aber am Tor vorbei. Es bleibt beim 0:0.
Kurz vor der Pause dann wieder ein Dornbacher Angriff – diesmal über rechts. Die Flanke wird im Strafraum von einem Stadlauer per Kopf weggeschlagen, allerdings vor die Beine von Mansbart. Mit einem Haken versetzt er den heranstürmenden Svoboda, der ihn ungestüm von den Beinen holt. Schiri Keser zögert nicht und gibt Elfer. Die Chance lässt sich Pecirep nicht entgehen – er verwandelt sicher zur Führung (45.). Es ist sein mittlerweile 16. Saisontreffer.

Halbzeit 2 hat gerade mal begonnen, da darf der mitgereiste Sportclub-Anhang bereits wieder jubeln. Pfaffl schickt Mansbart mit einem feinen Pass, der sich seinen Gegenspieler mit gutem Körpereinsatz fernhält. Mansbart geht zur Grundlinie, versucht den Stanglpass zu spielen. Ein Stadlauer Verteidiger versucht zu retten, fälscht den Ball aber ab. Der Ball fällt ideal für Beljan, der gut mitgelaufen war und per Kopf zum 0:2 trifft (51.).
Die Stadlauer benötigen nun ein bisschen Anlaufzeit, um sich von diesem weiteren Treffer zu erholen. Geholfen wird dabei von der Dornbacher Defensive. Nach einem Ballverlust auf der rechten Seite herrscht einige Unordnung. Die Flanke auf den freistehenden Stolijkovic kommt ideal, dessen Kopfball kann Kraus aber noch großartig parieren. Beim Abpraller, der Topcic vor die Beine fällt, ist er allerdings chancenlos. Es steht nur mehr 1:2 (61.).
Die Stadlauer Bemühungen um den Ausgleich bleiben bei einer nunmehr konzentrierten Vorstellung des WSC aber vergeblich. Die Vorentscheidung fällt zugunsten der Dornbacher. Silberbauer tritt einen Freistoß von halbrechts Richtung 2. Stange, wo Pajaczkowski völlig frei das Pratzerl hinhält und den Ball ideal & direkt in die Mitte geben kann. Martin Steiner lässt sich da nicht bitten und schießt aus kurzer Distanz zum 1:3 ein (84.).
Den Stadlauern muss man zugute halten, dass sie nicht aufgeben – und sich sogar noch Chancen erarbeiten. Gegen den Ex-Dornbacher Schützenhöfer ist man bei einer Situation nicht konsequent genug. Umringt von vier Gegenspielern, bringt er den Ball noch irgendwie zu Topcic, der sofort schießt. Kraus ist aber richtig schnell unten und kann den Ball zur Ecke abwehren (89.).
Richtig turbulent wird es aber eine Minute später. Nach einem Freistoß herrscht größte Konfusion im Strafraum. Die halbe Stadlauer darf sich mal am Abschluss versuchen, 3x kann Kraus retten, 1x ist ein Stadlauer selbst im Weg, 2x rettet ein Dornbacher vor der Linie – und endlich kann der Ball geklärt werden.

Fazit: Auch wenn es nicht so spektakulär wie am vergangenen Freitag gegen Horn war, der Sieg gegen die Überrraschungsmannschaft des Frühjahrs war verdient. Gegen ein sehr gut organisiertes Stadlauer Kollektiv kamen die Treffer gerade zur rechten Zeit. Eine Stadlauer Drangphase am Ende wusste man zu überstehen – da führte der Sport-Club aber auch bereits mit zwei Toren Vorsprung. Jetzt darf man sich mal über den vorzeitigen Klassenerhalt freuen; ein Umstand, der in den vergangenen Jahren bekanntlich ein selten gekanntes Gefühl geworden ist.

Aufstellung FC Stadlau:
Info folgt

Aufstellung WSC:
Kraus; Pfaffl, Szerencsi, M. Steiner (K), Maurer; Berkovic (74. Feldmann), Pajaczkowski; Beljan, Mansbart (63. B. Fila), Silberbauer; Pecirep (82. König)

Tore:
0:1 Darijo Pecirep (45. - Elfmeter)
0:2 Miroslav Beljan (51.)
1:2 Mario Topcic (61.)
1:3 Martin Steiner (84.)

Gelbe Karten FC Stadlau:
62.: Aleksandar Stojiljkovic (Kritik)
67.: Peter Schützenhöfer (Kritik)
82.: Gabriel Bayer (Kritik)
84.: Andreas Bauer (Kritik)

Gelbe Karten WSC:
90+3.: Miroslav Beljan (Foul)

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