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Der Tabellenführer siegt im Finish klar - 0:3 beim Nachtragsspiel in Horn

Nach der Verschiebung des Sonntagspiels wegen des starken Sturmes hoffte man beim Sport-Club beim Nachtragsspiel auf einen Aufwind. Zwar hielt die Mannschaft auch nach dem 0:1 in der 1. Hälfte dagegen, erst das 0:2 in Minute 82 brach den Widerstand; der dritte Treffer in der Nachspielzeit war nur noch die bittere Draufgabe. 

So., 29.10.2017 - 15:30 | Regionalliga Ost - 15. Runde
SV Horn : Wiener Sport-Club | 3:0 (1:0)
Waldviertler Volksbank-Arena, 500 Zuschauer_innen

Schiedsrichter: Roland Braunschmidt 
Assistenten: Nevrez Cetiner, Dursun Tosun

Spielbericht

Leider ist die Liste der Ausfälle bei den Dornbachern nicht geringer geworden, im Gegenteil, Kilka fällt zudem erkrankt aus. Deshalb sieht die Aufstellung folgendermaßen aus: Kraus im Tor, vor ihm Pfaffl, König, Steiner und Szerencsi in der Abwehr; Feldmann und Bernhard Fila besetzen das defensive Mittelfeld; an den Flanken spielen Pajaczkowski und Luxbacher, den zentralen Offensivpart nimmt Berkovic ein, und Beljan agiert nominell als Solospitze, wechselt sich mit Luxbacher vorne ab, ist also eher als „falscher 9er" zu bezeichnen.
Bei recht kaltem Wetter, aber trotzdem passablen äußeren Verhältnissen gibt es von Beginn an ein recht flottes Spiel, bei dem die Waldviertler Druck machen, während die Schwarz-Weißen aus einer gesicherten Defensive heraus immer wieder Gegenangriffe lancieren. In Minute 8 kommen die Gastgeber zu ihrer ersten Torchance, die König im letzten Augenblick vereiteln kann. Im Horner Strafraum wird es erstmals in Minute 16 gefährlich. Feldmann kommt nach einer Pajaczkowski-Vorlage am Fünfer zum Schuss, ein Verteidiger kann jedoch noch in extremis abblocken. Die Horner machen danach noch mehr Dampf, die neu formierte Sport-Club-Abwehr steht aber kompakt, auch das Start-Debüt von Szerencsi ist als gelungen zu bezeichnen, und was dennoch durchkommt, geht entweder daneben (Paukner-Schuss in Min. 25) oder ist eine Beute von Goalie Kraus, der in Minute 27 zweimal mit spektakulärer Faustabwehr das Ärgste verhindert. Ein Treffer liegt jetzt förmlich in der Luft: König rettet gerade noch zur Ecke (Min. 33); bei der Hereingabe stimmt die Zuordnung der Hernalser (wieder einmal) nicht, und Marcel Toth kann aus kurzer Distanz ungehindert einköpfeln (34. Min.) – das sechste Saisontor des Ex-Döblingers. Die Dornbacher verstecken sich aber nicht, halten die Partie offen, Abschlusschancen bleiben jedoch Mangelware; König kann bei einem Kopfball zu wenig Druck auf den Ball bringen (38. Min.), ein Luxbacher-Schuss zwei Minuten später fällt harmlos aus; hier macht sich das Fehlen von Pecirep und Mansbart schmerzlich bemerkbar.

Auch in der 2. Hälfte erspielt sich Horn eine leichte Feldüberlegenheit, bei der ein Kopfball des Ex-Dornbachers Kirschner am meisten Gefahr erzeugt (50. Min.). Der Sport-Club findet bald in die Partie zurück und kommt durch Freistöße und Eckbälle seinerseits zu Gelegenheiten, ohne Torhüter Krell dadurch in Verlegenheit bringen zu können. Ab der 65. Minute fallen die Hernalser etwas zurück, deshalb versucht Trainer Schweitzer durch einen Doppeltausch die Offensive zu stärken, indem er Barac und Kracher bringt (73. Min.); sein Gegenüber Carsten Jancker schickt in der Schlussphase drei neue Leute aufs Feld und ist glücklicher; nach einem Tumult im Strafraum erhält Milosevic außerhalb des Sechzehners den Ball und erzielt das vorentscheidende 2:0 (82. Min.). Der Sport-Club kann jetzt nicht mehr zusetzen und kommt kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Kraus muss mehrmals seine Klasse beweisen, ehe mit der allerletzten Aktion des Spiels das 0:3 fällt. Wieder ist es Milosevic (er hält jetzt wie sein Kollege Paukner bei 9 Saisontreffern), wieder zieht er außerhalb des Strafraumes ab, und wieder trifft er, diesmal scharf und zentral, wobei Kraus nicht glücklich aussieht (90+3. Min.).

Fazit: Hat man insgeheim mit einer Überraschung spekuliert, muss man letzten Endes die Überlegenheit des alten/neuen Tabellenführers zur Kenntnis nehmen. Die Horner haben dadurch drei Erfolge am Stück und ohne Gegentreffer absolviert, während die Dornbacher wieder am Boden der Tatsachen angelangt sind: Die Liste der Rekonvaleszenten wird größer statt kleiner, die junge Mannschaft wird dadurch immer jünger, stemmt sich lange Zeit vehement gegen die drohende Niederlage, letzten Endes hat der Gegner mit einem Ausnahmekönner wie Milosevic aber ein Ass im Ärmel, das zum richtigen Zeitpunkt stechen kann. Der Sport-Club spielt gut von hinten heraus, doch der letzte Pass kommt zu selten an den Mann, und auch die Unterlegenheit bei Kopfballduellen mit den Horner Verteidigern ist klar ersichtlich.
Dadurch gewinnen die letzten beiden Begegnungen im Herbst noch zusätzlichen Stellenwert, wobei „Verlieren verboten" als Motto im Hintergrund nicht wegzudiskutieren ist.

AUFSTELLUNG SV HORN:
Krell; Nesonovic, Jaewoo Kim, Havenaar, Nosa Ivobosa Edokpolor; Milosevic, Kawanaka (80. Volf),Toth (75. Neumayer), Csandl; Kirschner (65. Preininger), Paukner

AUFSTELLUNG WSC:
Kraus; Pfaffl, König, M. Steiner (K), Szerencsi (85. Gallhuber); B. Fila, Feldmann (73. Kracher); Pajaczkowski, Berkovic, Luxbacher; Beljan (73. Barac)

TORE:
1:0 Marcel Toth (34.)
2:0 Miroslav Milosevic (82.)
3:0 Miroslav Milosevic (90+3.)

GELBE KARTEN SV HORN:
49.: Jaewoo Kim (Unsportl.)

GELBE KARTEN WSC:
48.: Bernhard Fila (Unsportl.)
84.: Lucas Pfaffl (Unsportl.)

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