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Der Sport-Club kann doch noch gewinnen! 2:1 Heimsieg dank Beljan-Doppelpack

Lange, sehr lange dauerte die Durststrecke der Dornbacher. Der letzte Sieg datiert vom 15. August, als die Austria Amas 2:1 geschlagen wurden; der letzte Heimerfolg wurde am 1. Mai mit dem Derby-Triumph gegen die Vienna gefeiert. Jetzt war es wieder soweit: Gegen die stark defensiv eingestellten Parndorfer, die noch dazu knapp vor der Pause aus dem Nichts heraus in Führung gingen, wurden doch noch drei Punkte eingefahren – auch wenn es mit Hängen und Würgen war.

Mi., 25.10.2017 - 19:30 | 14. Runde 
Wiener Sport-Club : SC/ESV Parndorf 1919 | 2:1 (0:1)
Sportclub-Platz, 830 Zuschauer_innen

Schiedsrichter: Mag. Markus Katona 
Assistenten: Hamid Topuz, Tomislav Ivankovic

Spielbericht

Der Sport-Club beginnt mit der Standard-Abwehr Kraus; Pfaffl, Steiner, König und Kilka; vor ihnen agieren – wie gegen Karabakh – Berkovic und Bernhard Fila. An den Flanken sind Beljan und Luxbacher gesetzt, Pakaczkowski im zentralen Mittelfeld und Barac stürmt an vorderster Front, da sowohl Mansbarth als auch Pecirep verletzt ausfallen.

Der Sport-Club übernimmt sofort das Kommando: Schon in der 1. Minute rauscht ein Stanglpass von links an Freund und Feind vorbei. In der nächsten Szene erreicht Barac einen Kopfball, der jedoch übers Tor streicht. Eine Kombination über Berkovic und Pfaffl will Barac abschließen, der Schuss wird aber abgeblockt (6. Min.). Der Sport-Club kann aus dem deutlichen Übergewicht kein Kapital schlagen, obwohl die Offensivspieler anfangs oft die Positionen wechseln. Die Parndorfer igeln sich bald ein, zwei eng stehende Viererketten attackieren erst in der eigenen Hälfte. Die Schwarz-Weißen suchen eine Lücke, spielen oft quer, der öffnende Pass bleibt aber zumeist hängen, die Verantwortung zum Torschuss wird oft delegiert, so in Minute 20 von Kilka, Berkovic und Pajaczkowski. Ein Steilpass bringt Luxbacher dank Mithilfe eines Parndorfers vorerst in Front, dann verstolpert er die Chance (25. Min.). Der erste gefährliche Konter der Gäste mündet in einen Foul-Freistoß, geschossen von Dilic, den Kraus sicher hält (29. Min.). Das Spiel verflacht zusehends, Strafraumszenen sind Mangelware, Torchancen eine Fehlanzeige. Parndorf spielt destruktiv, ist nur darauf aus, den Spielfluss zu stören, während die Hernalser kein Mittel finden, den Abwehrriegel zu knacken. Aus einem Standard gehen die Gäste sogar in Führung: Freistoß, ein Kopfball, den Kraus nur kurz wegschlagen kann, und Malcharek staubt zum 1:0 ab.

Der Sport-Club beginnt den 2. Abschnitt überfallsartig. Luxbacher geht rechts durch, nur findet sein Stanglpass keinen Abnehmer. In Minute 50 zieht der linke Flügel aufs Tor, lässt sich den Ball jedoch in letzter Sekunde abluchsen. In der nächsten Szene bleibt ein Kopfball in einem Getümmel am kleinen Strafraum hängen. Bei den Dornbachern stürmen auch die Außenverteidiger mit, Pfaffls Antritt wird mit einem groben Foul gebremst (55. Min.); er kann nicht mehr weiterspielen und wird durch Szerencsi ersetzt. Die Parndorfer, ständig unter Druck, begehen zahllose taktische Fouls, die Freistöße bringen aber wenig ein. Der Ausgleich fällt in Minute 63. Pajaczkowski passt zu Miroslav Beljan, der bis dato eher unauffällig gespielt hat; dieser läuft noch ein paar Schritte und knallt den Ball zum 1:0 gegen Weidinger ins kurze Eck. Der Sport-Club setzt nach: Foul an Pajaczkowski, Kilkas angeschnittener Freistoß verfehlt haarscharf das Kreuzeck (65. Min.). Nach einer ähnlichen Situation nimmt Berkovic Maß, doch Weidinger dreht den Ball über die Latte (70. Min.). 10 Minuten später zirkelt Dilic einen Freistoß ins Eck, aber Kraus bereinigt durch Faustabwehr. Den Dornbachern scheint die Zeit davonzulaufen, da zieht Luxbacher bei einem Konter (!) allein aufs Tor, will Weidinger umkurven und wird von diesem von den Beinen geholt. Schiri Katona fackelt nicht lange herum: Gelb für den Goalie und Elfmeter für den Sport-Club. Beljan übernimmt die Verantwortung und jagt den Ball zum viel umjubelten 2:1 ins lange Eck. Jetzt sind die Rollen vertauscht: Parndorf greift an, zumeist mit hohen Bällen. Am gefährlichsten sind Dilic‘ Freistöße und ein Kopfball von Malcharek (90.+2), die Dornbacher bringen jedoch den Vorsprung über die Runden.

Fazit: Der erste Erfolg unter Trainer Schweitzer war ein hartes Stück Arbeit. Nach einer enttäuschenden 1. Hälfte kam die Dornbacher Offensive doch noch auf Touren; einige klare Chancen und 2 Beljan-Tore sprechen eine deutliche Sprache. 

Zu hoffen ist, dass das Lazarett nicht noch größer wird; Pfaffl, der von Spiel zu Spiel an Selbstvertrauen gewinnt und schon des Öfteren das Ziel rüder Attacken wurde, humpelte verletzt vom Platz; Kracher, Schützenhöfer und die beiden Sturmtanks Mansbarth und Pecirep fielen verletzt aus. Bei dem Ex-Linzer sind die Chancen gering, dass er im Herbst noch eingesetzt werden kann.

Schon am Sonntag geht es nach Horn gegen die dortige Profitruppe von Trainer Carsten Jancker, in der mit Jürgen Csandl ein Ex-Schwarz-Weißer spielt, an dessen Zeiten am Sportclub-Platz wir uns gern erinnern. Es ist eine Aufgabe, die mit routinierten Führungsspielern am ehesten bewältigt werden kann. (Infos zur gemeinsamen Auswärtsfahrt der Freund_innen der Friedhofstribüne finden sich auf www.friedhofstribuene.at)

Aufstellung WSC:
Kraus; Kilka, König, Steiner (K), Pfaffl (61. Szerencsi); B. Fila, Berkovic (86. Feldmann); Luxbacher, Pajaczkowski (89. Gallhuber), Beljan; Barac

Aufstellung Parndorf:
Weidinger: Dornhackl, P. Wolf (84. Petritsch), Kummerer,  Felix Wendelin; Jusits, Karner (37. Wendelin), Umprecht, Stanisic; Malcharek, Dilic

Tore:
0:1 Pavel Malcharek (45.)
1:1 Miroslav Beljan (63.)
2:1 Miroslav Beljan (Strafst., 84.)

Gelbe Karten WSC:
73.: Miroslav Beljan (Foul)

Gelbe Karten Parndorf:
56.: Felix Wendelin (Foul)
78.: Lukas Umprecht (Foul)
82.: Christian Weidinger (Foul)

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