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SV Ried war eine Nummer zu groß - 0:4 bei der Pflichtspiel-Premiere des neuen WSC

In der 1. Cuprunde war die SV Ried, zweimaliger österreichischer Pokalsieger, in Dornbach zu Gast und siegte am Ende glatt mit 4:0, nachdem die Hausherren knapp 55 Minuten das Spiel torlos gehalten hatten.

Sa., 15.07.2017 – 17:00 | UNIQA ÖFB-Cup 1. Runde
Wiener Sport-Club : SV Guntamatic Ried | 0:4 (0:0)
Sportclub-Platz, 1511 Zuschauer_innen

Schiedsrichter: Alexander Harkam
Assistenten: Robert Steinacher, Gerald Bauernfeind

Der Sportclub beginnt mit feschen neuen Dressen und einer neu formierten Defensive: Im Tor steht nach wie vor Kraus, rechts verteidigt Gallhuber,als Innenverteidiger sind Florian König und der neue Kapitän M. Steiner aufgeboten; Bernhard Fila komplettiert links die Abwehrreihe. Vor ihnen versuchen Berkovic und Schützenhöfer die Angriffe der Oberösterreicher abzufangen, während Neuerwerbung Pajaczkowski im zentralen Mittelfeld die Fäden ziehen soll. An den Flanken agieren Barac und Kracher. Goalgetter Mansbart fehlt wegen Verletzung, deshalb fungiert Rückkehrer Karacan als Solospitze.
Die Gäste lassen von Beginn an keinen Zweifel, wer im Stadion das Sagen hat: Viel Bewegung und ein schnelles Kurzpassspiel mit ständigem Wechsel der Positionen lassen die Schwarz-Weißen bei anfangs strömendem Regen kaum aus ihrer Hälfte heraus. Bei einem harten Tackling an Trainersohn Seifedin Chabbi bleibt der Elferpfiff von Schiedsrichter Harkam aus (5. Min.), ein satter Schuss von Chabbi findet in Kraus seinen Meister. Ried ist deutlich überlegen, Entlastung schafft nur Pajaczkovski durch geschicktes Ballhalten und gefinkelte Technik. Im Mittelpunkt steht aber nach wie vor Kraus: Wießmeier zieht knapp außerhalb des Strafraums ab und der WSC-Goalie pariert ebenso bravourös wie die Direktabnahme von Grabher nach der Eckball-Hereingabe (17. Min.). In Minute 30 greift Ried über links an, der Ball wird in den Rückraum auf Chabbi gespielt, doch Kraus hält dessen Schuss aus kurzer Distanz sensationell. Dicke Luft herrscht im Strafraum der Hernalser, als König einen Kopfball auf der Linie wegschlägt und der Nachschuss knapp das Tor verfehlt. (38. Min.) Gleich darauf geht ein spektakulärer Rückzieher von Chabbi knapp daneben. Dann hat Pajaczkovski zwei tolle Auftritte: einmal im Zusammenspiel mit Berkovic, dann mit Schützenhöfer und Kracher – ein Abschluss kommt aber beide Male nicht zustande. In der Schlussminute der ersten Hälfte zieht Thomas Mayer ab, der Ball wird abgeblockt, laut Ansicht der Rieder mit der Hand, doch Schiri Harkam winkt ab.
In den ersten 9 Minute des zweiten Abschnittes spielt der Sport-Club couragierter und gewinnt mehr Zweikämpfe, die Rieder wirken dabei fehleranfällig. Doch dann geht es Schlag auf Schlag: Nach einer Freistoß-Hereingabe wird Bernhard Fila angeschossen und der Ball landet zum 1:0 im Netz (54. Min.). Vier Minuten später findet Mayer viel zu viel Platz im Mittelfeld vor und zirkelt den Ball aus gut 25 Metern ins Kreuzeck – keine Chance für Kraus. Weil in dieser Phase aller schlechten Dinge drei sind, schraubt sich der baumlange Boateng nach einem Eckball in die Höhe und köpfelt unbedrängt zum 3:0 in die Maschen (65. Min.). Ried kontrolliert, angetrieben von Durmus, das Spiel weiter, die letzte Konsequenz fehlt vorerst. Erst in den Schlussminuten ziehen die Oberösterreicher das Tempo erneut an: Kraus wehrt gegen Chabbi mit dem Fuß ab, ehe der eingewechselte Surdanovic im Gefolge eines Freistoßes überlegt zum 4:0 Endstand einschießt (90. Min.)

Fazit: Der Sieg der Gäste ist auch in dieser Höhe verdient. Tormann Kraus verhinderte mit Glanzparaden eine höhere Niederlage, die Abwehr stemmte sich lange Zeit erfolgreich gegen die rollenden Angriffe des Bundesliga-Absteigers. Das Mittelfeld war fast völlig mit Defensivaufgaben beschäftigt, sodass Kombinationen über mehrere Stationen die Ausnahmen blieben und klare Torchancen – und somit Torschüsse – generell fehlten.
Trainer Jank hat nun drei Wochen Zeit, um die Neuzugänge ins Mannschaftsgefüge zu integrieren und die Abstimmung der Formationen zu optimieren, ehe zu Saisonbeginn mit Horn einer der Titelfavoriten in Dornbach aufkreuzt.

Aufstellung WSC: 
Kraus; Gallhuber, M. Steiner (K), König, B. Fila; Schützenhöfer (56. Feldmann), Pajaczkowski, Berkovic (80. Weingrill); Kracher, Karacan, Barac (56. Beljan)

Aufstellung SV Guntamatic Ried: 
Gebauer; Kerhe, Boateng, Haring, Marcos; Stankovic, Grabher; Mayer (58./ Walch, 66./ Surdanovic); Wießmeier, Durmus, Chabbi

Tore:
0:1 Bernhard Fila (ET, 53.)
0:2 Thomas Mayer (58.)
0:3 Kennedy Kofi Boateng (65.)
0:4 Stefano Surdanovic (90.)

Gelbe Karten WSC:
60.: Jan Feldmann (Foul)
85.: Bernhard Fila (Foul)

Gelbe Karten SV Guntamatic Ried:
keine

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