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Erster Auswärtssieg der Saison - 2:0 Sieg im Allianz Stadion

Mit drei Punkten fährt der Sportklub aus dem Allianz Stadion nach Hause und ist damit seit nunmehr sieben Spielen ohne Niederlage. Die Tore erzielen Florian König und Philip Dimov.

Freitag, 28.10.2016-19:30 | 13. Regionalliga Ost
SK Rapid II : Wiener SK | 0:2 (0:1)
Allianz Stadion, 1058 Zuschauer_innen

Schiedsrichter: Mile Lukic
Assistenten: Zeljko Gajic, Isa Simsek



Erstmals öffnete das fast nigelnagelneue Allianz Stadion für ein RLO-Spiel die Pforten, und der Sportklub kam, sah und siegte. Dank einer starken Defensivleistung und zweier Tore von König und Dimov wandern 3 Punkte nach Dornbach. Die Hernalser sind nun seit insgesamt 7 Spielen ungeschlagen und haben der fatalen Negativ-Statistik gegen die jungen Hütteldorfer ein Ende gesetzt.
Von der ersten Minute an sehen die 1058 Zuschauer einen intensiven Schlagabtausch. Die Dornbacher kommen dreimal zum Torschuss, ohne allerdings Goalie Haas zu gefährden; Kracher trifft nur das Außennetz (5). Sukzessive übernehmen die Rapidler das Kommando, ziehen ein Kurzpassspiel auf, mit dem sie aber – zum Glück der Hernalser – im Strafraum nicht aufhören, statt den Abschluss zu suchen. Auffällig ist v.a. Arase (19), schlaksig und technisch gut beschlagen. Durch sein Zuspiel auf Tüccar eröffnet sich die erste große Chance, dieser verschießt aber (7). In der nächsten Minute reklamiert die WSK-Abwehr vergeblich Abseits, Kraus dreht den scharfen Schuss aber über die Latte. Dann verschafft sich der Sportklub wieder Luft. Seper schießt nach schöner Spielverlagerung durch Feldmann volley drüber (11), setzt 3 Minuten später Randak ein, der den Ball aber vor der Toroutlinie nicht unter Kontrolle bringen kann. Rapid hat mehr Ballbesitz, die Angriffe bleiben jedoch in der gut organisierten Abwehr hängen. Die Dornbacher antworten mit einem Freistoß und einer Cornerserie: beim letzten Eckstoß bringt Kracher den Ball hoch zur Mitte, König steht goldrichtig und köpfelt unhaltbar ein (23). Daraufhin intensivieren die Grün-Weißen ihre Angriffsbemühungen, v.a. über die linke Seite, wo Verteidiger Prirsch ständig nachrückt. Gezwungenermaßen zieht sich der Sportklub jetzt weiter zurück; die Versuche, kontrolliert herauszuspielen, gelingen selten, so dass die Defensive kaum entlastet wird. Rapid-Chancen in den Minuten 26 und 27 werden mit vereinten Kräften verhindert, danach fängt sich der Sportklub und das Spiel wogt hin und her. Mit 1:0 geht es folglich in die Pause. Rapid drängt gleich am Beginn der 2. Halbzeit auf den Ausgleich, der in Minute 51 in der Luft hängt, doch irgendwie kann der Ball im hektischen Getümmel aus dem WSK-Strafraum weggeschlagen werden. Eine ähnliche Szenerie vor Kraus bietet sich in Minute 58: Viel Verkehr vordem Tormann, ehe das Leder aus dem Gefahrenbereich befördert wird. Danach kann sich der Sportklub aus der Umklammerung befreien, das Umschaltspiel funktioniert besser: Nach Foul an Goll zirkelt Kracher den Freistoß zur Mitte, die Abwehr fällt zu kurz aus und der aufgerückte Dimov hämmert den Ball, der noch leicht abgefälscht wird, mit dem linken Fuß ins Kreuzeck. Rapid wirft nun alles nach vorne, dadurch öffnen sich den Hernalsern mehr Räume. Mit der relativ komfortablen Führung im Rücken laufen die Konter jetzt über mehrere Stationen, das Spiel ist schnell und kampfbetont und wird von den Fans beider Mannschaften lautstark unterstützt. Knapp vor dem Einklatschen der Rapid-Viertelstunde kommt ein Freistoß von links gefährlich vors Sportklub-Tor, der Stanglpass streicht aber sowohl an Kraus als auch an den einschussbereiten Rapidlern vorbei. Trainer Jank, der schon Steiner – erster Einsatz nach seiner Verletzung – gegen seinen Ex-Verein eingetauscht hat, verstärkt weiter die Defensive: Obermüller und in der Schlussphase Soura stemmen sich zusätzlich den immer hektischer werdenden Angriffen der Grün-Weißen entgegen. Gefährlich wird es nur in Minute 85, als Peinsipp auf der Linie retten muss. In der nächsten Minute ist der Dornbacher Linksverteidiger, der erneut eine feine Partie abliefert, schon vorne zu finden: Seine tempierte Spielverlagerung auf Kracher – über die Verteidigung hinweg – wird wegen Abseits zurückgepfiffen – wohl eine Fehlentscheidung. In der Schlussminute der regulären Spielzeit hat Kraus noch einen großen Auftritt: genauso spektakulär wie sicher boxt er eine Direktabnahme von Prirsch über die Latte. In den 4 Minuten Nachspielzeit bringen die Dornbacher den Vorsprung sicher nach Hause.

Fazit: Ein schwer erkämpfter Sieg dank einer starken Defensivleistung, einer effizienten Chancenauswertung und einem Quäntchen Spielglück. Der Fluch der Langzeit-Statistik gegen Rapid II ist beendet, die aktuelle Liga-Statistik ist sehenswert: 7 Spiele unbesiegt, ein einziger Gegentreffer, erstmals eine positive Torbilanz (+1), 15 Punkte, womit der Anschluss ans Mittelfeld geschafft ist. Trainer Jank konstatiert zufrieden: „Wir haben gegen eine sehr spielstarke Rapid II bravourös gekämpft. Durch schnelles Umschalten konnten wir immer wieder unsere Gefährlichkeit zeigen. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und dieser Siegeswille wurde durch die Tore von König und Dimov belohnt."

Große Freude herrschte natürlich bei den Spielern, allen voran bei den Geburtstagskindern: Martin Kraus, jetzt 23 Jahre jung, verzeichnete nach einer makellosen Leistung neuerlich ein Shutout, Florian König, aktuell mit 24 Lenzen auf dem Rücken, erzielte ein sehenswertes Kopftor; Philip Dimov schloss nahtlos an seine Frühjahrs-Performance gegen Rapid II an, wo er den Sportklub-Treffer erzielt hatte. Apropos Geburtstag: Am Spieltag machte die Gratulationstour auch bei Raffael Pollack Station – alles Gute dem nunmehr Achtundzwanzigjährigen, hoffentlich ist die hartnäckige Verletzung, die ihn plagt, bald gänzlich auskuriert und er geht wieder auf Torjagd! Ausgiebig ausgekostet wurde der Sieg natürlich auch von den Fans: Schon in der Rapid-Viertelstunde empfahlen sie sich nachdrücklich für die „Große Chance der Chöre", und bei der Mannschafts-Ehrenrunde legten sie noch eins drauf: Sie intonierten „Tanze Samba mit mir" und die Spieler folgten ihnen auf höchst individuell-kreative Art und Weise ...

Aufstellung SK Rapid II:
Haas; Thurnwald, Ljubicic (HZ. Bosnjak), Szalai (74. Pfeifer), Prirsch; Okungbowa; Nöstlinger, Tüccar; Küssler (70. Heinicker), Sobzcyk, Arase

Aufstellung WSK:
Kraus; Seper, Dimov, König, Peinsipp; Feldmann (65. Steiner), Berkovic (78. Obermüller); Schützenhöfer; Kracher (88. Soura), Randak, Goll
Im Kader: Fila, Schaller

Tore:
0:1: Florian König (31.)
0:2: Philip Dimov (67.)

Gelbe Karten SK Rapid II:
29.: Dejan Ljubicic (Foul)

Gelbe Karten WSK:
40.: Jan Feldmann (Unsportl.)
51.: Daniel Seper (Foul)
90+3.: Peter Schützenhöfer (Unsportl.)

LINKS:
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