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Nullnummer gegen die St. Pölten Juniors

Nichts wurde es mit den erhofften drei Punkten gegen den Tabellenletzten. Der Sportklub musste erneut umstellen, denn neben Pittnauer und Steiner wird wohl auch Pollack nicht mehr im Herbst zum Einsatz kommen; Goll fehlte krankheitsbedingt und Berkovic wegen seiner 5 gelben Karten. Trotzdem waren genug Chancen auf den Sieg vorhanden, sie wurden aber v.a. in der 1. Hälfte vergeben.

Fr., 21.10.2016 - 19.30 Uhr | 12. Runde Regionalliga Ost
Wiener SK : SKN St. Pölten Juniors | 0:0
Sportclub-Platz, 1150 Zuschauer_innen

Schiedsrichter: Mirislav Cosic
Assistenten: Ozan Akar, Dursun Tosun

Den 1159 Zusehern bietet sich eine ungewöhnliche Eröffnung.  DREI Mannschaften betreten das Spielfeld: Die Hauptakteure – St. Pölten Juniors und der Sportklub – und dann Spieler des WSC, die ein Transparent mit der Aufschrift „Zwei Vereine sind einer zu viel“ tragen; ein deutliches Signal für die Rückführung, das die Besucher wohlwollend akklamieren.

Der Sportklub startet mit der schon gewohnten Viererkette Seper, Dimov, König und Peinsipp vor Goalie Kraus. Die beiden Sechser sind Obermüller und Feldmann, die Seiten werden von Kracher und Randak besetzt, Sturmspitze ist Schützenhöfer, während Weingrill den zentralen offensiven Part übernimmt.

Nach den ersten, zögerlichen Angriffsbemühungen der Gäste suchen nur mehr die Hernalser den gegnerischen Strafraum. Obermüller erwischt den Ball noch vor der Cornerlinie, seine scharfe Hereingabe bereitet Goalie Kuru einige Mühe (6). Der einzig nennenswerte Abschluss der Gäste (auch aufs ganze Match bezogen) ist ein Freistoß-Aufsitzer von Holzmann, den aber Kraus sicher hält (13). Drei Minuten später fängt Kracher einen St. Pöltner Pass ab, schnelles Direktspiel mit Schützenhöfer, Kracher zieht dann allein Richtung Tor, kann jedoch Kuru nicht bezwingen – die erste ganz dicke Chance der Hernalser. Gleich danach umtanzt Kracher gleich 3 Juniors wie Slalomstangen, sein Zuspiel auf Schützenhöfer, der alle aufs Tor ziehen kann, wird spät, sehr spät wegen Abseits zurückgepfiffen. Die wenigen Angriffe der Gäste laufen über Holzmann und Beichler, im Strafraum ist aber gegen die sicher stehende Sportklub-Abwehr Schluss mit der Herrlichkeit. Die nächste hochkarätige schwarz-weiße Möglichkeit geht von links und von Randak aus, ideales Zuspiel auf Schützenhöfer, der umkurvt den letzten Gegner , zielt aufs lange Eck und verfehlt leider das Tor. In der Schlussminute von Hälfte 1 setzt Feldmann Kracher mit einem langen Passe ein, dessen Abschluss aber harmlos ausfällt.

Damit endet eine nicht gerade berauschende 1. Halbzeit. St. Pölten, ohne effektive Großchance, setzt auf die Abseitsfalle, die meistens funktioniert. Eckbälle und Freistöße, also hohe Flanken, sind keine Gefahr für die dicht gestaffelte Gäste-Abwehr, auch wenn die „lange Fraktion“ der Dornbacher  mit nach vorne kommt. Nur selten gelingt auf dem glitschigen Boden ein schnelles Direktspiel, dann brennt aber vor Kuru der Hut.

Der Sportklub beginnt die 2. Hälfte ähnlich dominant wie die ersten 45 Minuten, attackiert früh und zwingt die Gäste zu überhastetem Abspiel oder sie orientieren sich mehr zurück als nach vorne. Eine Kracher-Flanke passiert Freund und Feind und kommt zu Peinsipp, sein Schuss wird von einem Verteidiger gerade noch abgeblockt. Der Sportklub zieht das Tempo an, auch die beiden Außenverteidiger verstärken immer wieder  den Angriff. In der 61. Minute kommt Kracher über rechts, statt der erwarteten Flanke schießt er, der Ball geht aber von der Oberkante der Querlatte ins Out. Gleich darauf Zusammenspiel Schützenhöfer – Peinsipp, an dessen scharfer Hereingabe Kracher knapp vorbeirauscht. Die Nummer 8 der Dornbacher ist auch bei den folgenden Angriffen Dreh- und Angelpunkt: So läuft er in Minute 68 Richtung Tor, vertändelt aber. Danach setzt er Randak ein, dieser kann den Ball in aussichtsreicher Position nicht verarbeiten (72). Schließlich spielt Kracher auf Obermüller, dessen scharfer Schuss in der Abwehrmauer hängen bleibt (76). Das Spiel ist in der Schlussviertelstunde zerfahren, gefährliche Szenen bleiben aus, es überwiegen Fouls, Abseitspositionen und Fehlpässe. Schiedsrichter Cosic sorgt im Finish durch kleinliche Regelauslegung für unnötige Hektik und gelbe Karten.

Fazit: Der Sportklub lässt zwei der ersehnten drei Punkte liegen, bleibt aber immerhin im 6. Spiel en suite ungeschlagen und hat nur ein Tor kassiert; Kraus verbrachte einen ausnehmend ruhigen Abend zwischen den Pfosten. Trainer Christoph Jank gewinnt dem Match eine positive Seite ab, weil man von Anfang an dominierte:  „Wir zwangen dem Gegner unser Spiel auf,  waren aggressiv in den Zweikämpfen und ließen dem Gegner kaum Luft zum Atmen.“ Nicht zum ersten Mal musste er aber als Schattenseite konstatieren: „Leider konnten wir unsere hundertprozentigen Torchancen nicht nutzen!"

Der Sprung in Richtung Tabellenmitte wird nicht leichter, wenn man bedenkt, dass die 3 ausstehenden Partien gegen Rapid II, gegen die Vienna im „Derby of love“ und gegen die wiedererstarkten Admira Amas ausgetragen werden.

Aufstellung WSK
Kraus; Seper, Dimov, Köng, Peinsipp; Feldmann, Obermüller; Weingrill (80. Barac); Kracher, Schützenhöfer, Randak
Im Kader: Fila, Soura, Schaller, Harcevic

Aufstellung SKN Juniors
folgt

Tore:
Fehlanzeige

Gelbe Karten WSK
77.: Philip Obermüller (Foul)
79.: Jan Feldmann (Foul)
89.: Peter Schützenhöfer (Kritik)

Gelbe Karten SKN Juniors:
75.: Martin Adamec (Foul) 

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