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WSK verpasst Sieg in Schwechat

Der WSK geht in der 73. durch ein Kopfball-Tor von Seper nicht unverdient in Führung. In der 83. Minute beendet der Schwechater Kafka mit dem Ausgleich zum 1:1 aber die Torsperre von Goalie Kraus, die Braustädter waren zu diesem Zeitpunkt nur mehr zu Zehnt. Tiffner - in der Saison 2012-13 beim WSK aktiv - war in der 77. Minute nach einer Tätlichkeit ausgeschlossen worden.

Fr., 14.10.2016 - 19:30 
Schwechat : WSK | 1:1 (0:0)
Rudolf-Tonn-Stadion, 500 Zuschauer_innen

Schiedsrichter: Dominic Schilcher
Assistenten: Daniel Stauber, Patrick Csobaldi

Beim Sportklub muss Trainer Jank, der an diesem Tag übrigens Geburtstag feierte – wir gratulieren sehr herzlich auch nochmal an dieser Stelle – auf den Langzeit-Verletzten Pittnauer verzichten. Auch Pollack und Barac müssen wie schon in der Vorwoche passen. Zum Zuschauen ist auch Schaller aufgrund einer Zerrung verdammt.
Dafür kann der WSK wieder auf Kapitän Dimov und Mittelfeldmann Goll zurückgreifen.
In der Viererkette vor Goalie Kraus gibt's damit keine Überraschungen: Peinsipp, König, Dimov und Seper laufen auf. Im Mittelfeld sind Kracher, Feldmann, Berkovic und Goll aufgeboten. Schützenhöfer und Randak sind vorn zu finden.

Beide Mannschaften zeigen sich zu Beginn sehr diszipliniert, legen viel Augenmerk auf eine stabile Defensive. Schnelle Umschaltversuche führen vorerst aufgrund von Ungenauigkeiten auf beiden Seiten zu nichts. Entsprechend sind Abschlüsse in einem laufbetonten Spiel in der ersten Viertelstunde Mangelware.
Die Schwechater nähern sich erstmals nach gut 18 Minuten dem Gäste-Tor. Ein Freistoß von links wird an den 16er abgelegt, wo ein Schwechater zu frei ist, den Ball nicht richtig trifft. Ein Schwechater fängt ihn ab, hat wieder ein wenig zuviel Platz – der Schuss aus der Drehung ist aber dann auch keine Gefahr. Das trifft auch auf den nächsten Abschluss zu, der aber leichte Beute für Goalie Kraus ist (20.).
Der WSK antwortet mit einem scharfen Kracher Schuss von halbrechts (22.), der allerdings auch nicht als zwingend zu bezeichnen ist. Kracher wird kurz drauf nach einem feinen Spielzug in Abseitsposition zurückgepfiffen – eine ganz knappe Entscheidung.
Knapp – allerdings zu spät – kommt kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde Schützenhöfer gegen den herauseilenden Meznik. Der Dornbacher trifft den Schwechater Goalie und sieht Gelb für die Aktion, bei der allerdings wohl eher Übermotivation als Absicht zu unterstellen war.
Beide Teams finden weiter nicht so recht ins Spiel, die beste Chance des ersten Durchgangs ist da aber eine schön anzusehende Ausnahme. Über vier Stationen geht's von König ausgehend nach vor, Schützenhöfer schickt den ideal startenden Kracher, der allerdings vom 16er allein vor Meznik den Ball weit übers Tor setzt (35.).
Logische Folge einer chancenarmen ersten Halbzeit ist ein 0:0.
Der Sportklub kommt in der zweiten Hälfte besser in Schwung, profitiert dabei von Umstellungen, da Berkovic und Feldmann beide auf den 6er Positionen spielen, Schützenhöfer nun hinter die Spitze Randak zurückgezogen wird. Die Folge ist deutlich bessere Ballzirkulation im WSK Spiel und ein dominanteres Auftreten als noch in Hälfte 1.
Berkovic hat viel Platz bei seinem Schuss vom 16er, nach Pass in den Rückraum zu ihm, schießt jedoch leider deutlich drüber (53.). Kracher tritt einen Freistoß von rechts gefährlich vor das Schwechater Tor (56.), knapp rutschen zwei Dornbacher am Ball vorbei; Chance vorbei. Schwechat verlegt sich aufs Konter, bereitet Kraus bei einem Weitschuss (67.) ein wenig Probleme – es ist der erste nennenswerte Abschluss der Schwechater in der zweiten Halbzeit. Der WSK bleibt gefährlicher. Kracher setzt den mitgelaufenen Seper gut auf der rechten Seite ein. Dessen Flanke nimmt Randak direkt, Meznik taucht aber großartig in die Ecke und kann das Tor verhindern – schöner Schuss, schöne Parade (71.). Beim folgenden Eckball ist dann aber Meznik auch machtlos. Der Corner wird kurz abgespielt, Richtung erste Stange geflankt. Seper springt ideal und köpft zum 0:1 ein (71.).
Nur drei Minuten später wird Kracher ganz knapp vorm Strafraum zu Fall gebracht – er wäre allein vor dem Tormann gewesen. Glück für die Schwechater, dass da zwei Verteidiger in der Nähe waren.
Die Aufregungen reißen aber nicht ab. Nach einem Kopfball-Duell Berkovic-Tiffner lässt sich letzterer wohl zu einer Tätlichkeit hinreißen. Die Emotionen kochen hoch, Rudelbildung inklusive. Schiri Schilcher hält kurz Rücksprache mit seinem Assistenten. Berkovic sieht Gelb, Ex-WSK Spieler Tiffner muss aber mit glatter Roter Karte vom Platz (77.). Schwechat ist somit in der Schlussphase in Unterzahl, kann aber dennoch den Ausgleich erzielen. Das Umschalten in die Defensive ist dabei aber beim WSK leider Pate dieses Tores. Schützenhöfer kann sich den Ball im Mittelfeld erkämpfen, sein Pass auf die linke Seite auf den sehr freien Goll wird aber von einem Schwechater abgefangen, der in der Folge nicht sofort attackiert wird und Zeit genug hat, mit einem langen Ball Kafka einzusetzen. Der gefährlichste Schwechater schüttelt König und Dimov ab und beendet mit einem Schuss ins lange Eck die Torsperre von Kraus (81.) - ein Tor, das wohl zu verhindern gewesen wäre.
Der WSK will jetzt sichtlich noch den Siegtreffer erzielen, öffnet dabei aber auch Räume für Schwechater. Sportklub-Leihspieler Karacan startet einmal gut in die Tiefe, die Aktion führt jedoch auch zu nichts. Der Sportklub kann den Schwechat-Riegel seinerseits nicht mehr gefährden und muss sich trotz deutlich verbesserten Spiels in Halbzeit 2 mit einem Punkt begnügen.
Da wären an diesem Abend schon auch drei Punkte drin gewesen, trotzdem ist hervorzuheben, dass man damit zum fünften Mal en suite den Platz nicht als Verlierer verlässt.

Nächsten Freitag geht's mit einem Heimspiel (Fr., 21.10. - 19:30 am Sportclub-Platz) gegen die SKN Juniors weiter. Die Niederösterreicher sind nach einer bisher enttäuschenden Saison weit unten in der Tabelle zu finden – gegen die angeschlagenen St. Pöltner wäre ein Heimsieg enorm wichtig, um die Tabellensituation weiter konsolidieren zu können.

Aufstellung Schwechat
folgt

Aufstellung WSK:
Kraus; Seper, Dimov, König, Peinsipp; Feldmann, Berkovic (81. Obermüller); Kracher, Schützenhöfer, Goll (85. Weingrill); Randak
Im Kader: Fila, Harcevic, Tomanek

Tore:
0:1 Daniel Seper (72.)
1:1 Christoph Kafka (83.)

Gelbe Karten Schwechat:
55.: Aleksandar Palalic (Unsportl.)
74.: Emre Kilka (Unsportl.)

Rot Schwechat:
77.: Andreas Tiffner (Tätl.)

Gelbe Karten WSK:
17.: Gerald Peinsipp (Foul)
28.: Peter Schützenhöfer (Foul)
77.: Mirza Berkovic (Unsportl.)
85.: Philip Dimov (Unsportl.)

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