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Aufatmen im schwarz-weißen Lager - 2:0 Sieg gegen Traiskirchen

Aufatmen im schwarz-weißen Lager - der erste Dreier der Saison ist eingefahren! Die Erleichterung bei Team und Fans war nach dem ersten Saisonsieg spürbar. Seper und Pollack erzielen die Tore beim 2:0 Sieg. 

Fr., 23.9.2016- 19:30 | 8. Runde RLO 
WSK : SG Traiskirchen | 2:0 (0:0)
Sportclub-Platz, 1031 Zuschauer_innen

Schiedsrichter: Claus Wisak
Assistenten: Kemal Kazanci, MSc Manfred Niemandsfreund



Vor Spielbeginn war die Anspannung bei vielen Fans unübersehbar, kombiniert mit dem Tenor: „Wenn wir heute nicht gewinnen, dann ..." oder anders formuliert: Ein 6 Punkte-Spiel gegen den Aufsteiger fällt in die Kategorie „Pflichtsieg". Die Abwehr musste nach Dimovs Verletzung im Amstetten-Spiel umgestellt werden: Schaller verteidigte rechts, Seper rückte in die Mitte. Für den sympathischen Gast aus Traiskirchen, der auf einem Transparent den „legendären Sportklub" grüßte, ging es darum, nach längerer Zeit wieder voll zu punkten und ein Abrutschen in die Abstiegszone zu verhindern.
Nach dem ersten Abtasten nimmt der Sportklub vor 1031 Zusehern das Spiel in die Hand. Goll legt in der 6. Minute auf Pollack ab, sein 20 Meter-Schuss ist aber für Tannert kein Problem. Traiskirchen, das durch das hohe Pressing der Hernalser kaum Akzente setzen kann, wird erst in der 16. Minute gefährlich: Bachler wird knapp außerhalb des 16er-Ecks gefoult; der Freistoß wird abgeblockt, der Ball bleibt aber heiß, ehe Kraus einen Kopfball sicher fängt. Das Spiel ist sehr kampfbetont, u.a. auch deshalb, weil Schiedsrichter Wisak viele harte Attacken ungeahndet lässt, sodass das Spiel recht zerfahren wirkt. Die Hernalser sind feldüberlegen, können daraus aber kein Kapital schlagen. Das Direktspiel bleibt zuweilen schon im Ansatz stecken, und bei langen, hohen Zuspielen ist der Gästeabwehr nicht beizukommen. Nach einer halben Stunde wird der Druck der Dornbacher stärker, Foulfreistöße und Eckbälle spiegeln diese Dominanz. Peinsipp flankt auf Kracher, dessen Kopfball zu zentral ausfällt (42). 2 Minuten später kommt Pollack im Strafraum zum Schuss, doch dieser geht deutlich drüber. Mitten in diese Drangperiode fällt ein schneller Atan-Vorstoß, der gerade noch nach rechts abgedrängt wird, sodass der Schuss des Ex-Teamspielers das Tor verfehlt. Mit 0:0 geht es nach einer Halbzeit, in der Top-Torchancen gegen den defensiv eingestellten Gegner Mangelware waren, in die Kabinen.
Die Dornbacher beginnen dien 2. Spielabschnitt überfallsartig: Schützenhöfer setzt Kracher ein, dieser zieht in die Mitte und spielt auf Steiner ab, doch sein Schuss und Krachers Nachschuss bleiben in der Traiskirchner Menschenmauer hängen. In Minute 51 herrscht Chaos im Strafraum der Gäste: Tormann Tannert trifft den Ball nach einem Rückpass schlecht, das Leder kollert zu einem Verteidiger, der das Spielgerät auf das Dach der blauen Tribüne jagt. Der Eckstoß wird kurz auf Goll gespielt, dessen Flanke König per Kopf zu Seper verlängert, der mit Köpfchen einnetzt und mit diesem 1:0 in der 52. Minute die lange Torflaute beendet. Der Sportklub setzt nach, Sepers weiten Pass lässt Goll abtropfen, doch Krachers Direktabnahme geht am langen Eck vorbei. Danach macht Traiskirchen mehr fürs Spiel, bleibt aber in Strafraumnähe harmlos. In Minute 74 starten die Gäste einen schnellen Angriff über rechts, den Peinsipp nur mit einem Foul stoppen kann. Der gefährliche Freistoß-Aufsitzer verfehlt nur knapp sein Ziel. Drei Minuten später fällt die Entscheidung: Nach einem geschickten Kurzpassspiel Steiner – Goll – Steiner – Schützenhöfer kommt der Ball zu Pollack und dieser zirkelt den Ball ansatzlos mit dem rechten Fuß ins lange Eck. Via Innenstange findet er dann den Weg ins Netz. War das 1:0 eine Erleichterung, so ist das 2:0 die Erlösung. Dementsprechend langgezogen fällt der Torjubel von Stadionsprecher Roland Spöttling aus, als hätte er beim isländischen TV-Kommentator Stimmbildungsunterricht genommen. Danach investiert Traiskirchen noch mehr in die Offensive, die sich dadurch ergebenden Freiräume nutzt der Sportklub eher zur Absicherung als zum Kreieren von Chancen. Abgebrüht wird der Vorsprung nach Hause gespielt.
Fazit: Der lang ersehnte erste Dreier ist in trockenen Tüchern, zwei Tore wurden erzielt, erstmals in der Herbstsaison hat auch eine Sturmspitze getroffen, und mit diesem Punktezuwachs wurde nicht nur Traiskirchen überholt, sondern der Anschluss ans Mittelfeld hergestellt. Klar ist aber auch, dass sich die Mannschaft weiter steigern muss, schließlich stehen mit Ritzing und Parndorf zwei mehr als harte Brocken auf dem zeitnahen Spielplan. Von diesem Aufwärtstrend ist Trainer Christoph Jank überzeugt, der seiner Abwehr, die schon im Amstetten-Spiel keinen Treffer zuließ, ein solides Defensivverhalten attestierte, sodass die Null erneut stehen blieb. Erleichtert zeigt sich der Betreuer darüber, dass die Entschlossenheit vor dem Tor – nach einer entsprechenden Trainingswoche – endlich klappte.

Aufstellung WSK: 
Kraus; Schaller, Seper (K), König, Peinsipp; Feldmann, Steiner (85. Berkovic); Kracher (70. Randak), Schützenhöfer, Goll; Pollack

Aufstellung Traiskirchen:
Tannert; Töpel, Jovicic, Baumeister (K), Pospichal; Strapajevic, Freundorfer; Koglbauer (30. Steinacher), Haas, Bachler (60. Sandic); Atan

Tore:
1:0 Daniel Seper (52.)
2:0 Rafael Pollack (77.)

Gelbe Karten WSK:
10.: Moritz Schaller (Foul)
74.: Thomas Goll (Foul)
84.: Daniel Randak (Foul)
88.: Mirza Berkovic (Foul)

Gelbe Karten Traiskirchen:
14.: Andreas Strapajevic (Foul)
38.: Manuel Freundorfer (Foul)

LINKS: 
Fußball Online Datenservice 
fcm-traiskirchen.at 
ligaportal.at - Spielbericht 
tv.ligaportal.at - Videos vom Spiel

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