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Wer zieht sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf? Sportclub gastiert in Parndorf

Am kommenden Freitag treffen zwei Verlierer der Dienstag-Runde im Heideboden-Stadion aufeinander: Der SC/ESV Parndorf rechnete beim Tabellenletzten, dem SV Schwechat, mit drei Punkten, verlor jedoch 0:1; die weit schwerere Aufgabe hatte der Wiener Sportclub mit dem SC Karabakh als Gegner, die Dornbacher mussten schließlich mit 2:4 die Segel streichen. Beide Teams haben ein Erfolgserlebnis dringend notwendig und hoffen, gegen einen angeschlagenen Gegner voll zu punkten.

Freitag,.2018 – 19.00 Uhr | 31. Runde RLO
SC/ESV Parndorf - Wiener Sportclub
Heidebodenstadion

Schiedsrichter: Gabriel Gmeiner, MSc
Assistenten: Johannes Schachner, Ing. Alexander Borucki

Vorschau

Die Parndorfer blickten auf eine durchwachsene Herbstsaison zurück. Der 13. Abschlussrang entsprach überhaupt nicht ihren Erwartungen. Nach einem ansprechenden Start kamen die Burgenländer nie richtig von den hinteren Rängen weg, als wegen einiger Verletzungen noch mehr junge Spieler als vorgenommen nachrücken mussten. Trainer Hafner hatte deshalb eine Rangverbesserung im Frühjahr als Ziel vorgegeben. In der Transferzeit trennte man sich von den eher enttäuschenden Legionären Pavel Malcharek, Jozef Rejdovian und Lukas Fridrikas, Lukas Kircher schied aus beruflichen Gründen aus dem Kader aus. Auf der anderen Seite kehrten Fabian und Sebastian Leskovich vom Rivalen Neusiedl/See zurück; der junge ungarische Stürmer Tamas Fekete von der Akademie Györ soll auf Sicht in die Mannschaft eingebaut werden, genauso wie andere hoffnungsvolle Nachwuchskicker; auf der anderen Seite kehrte Routinier Gerhard Karner in die Kampfmannschaft zurück. Die Vorgaben für die Mannschaft klingen ähnlich den Erwartungen vieler Trainer: Die Abwehr sollte noch stabiler agieren und in der Offensive sollte die Chancenverwertung effektiver werden.
Der Frühjahrsstart verlief mit Siegen gegen Mannsdorf, Rapid II und Traiskirchen genauso verheißungsvoll wie die ersten Herbstpartien, und ähnlich wie in der Hinrunde kam Sand ins Getriebe. Zwar gelang gegen die St. Pölten Juniors noch ein Heimsieg, in den letzten vier Matches wurde gerade ein Punkt gegen die Admira Juniors eingefahren. Negativer Höhepunkt war die Auswärtspleite in Schwechat, die wegen der schwachen Vorstellung in der 2. Hälfte auch noch verdient war.
Der Wiener Sportclub bot dem Favoriten FC Karabakh über lange Zeit Paroli, glich zweimal die Führung der Gäste aus, und stürmte im Finish mit dem Mute der Verzweiflung – es blieb leider bei der Verzweiflung, denn die Gäste hatten das bessere Ende für sich. Die Dornbacher leisten sich in letzter Zeit zu viele Abspielfehler, attackieren manchmal nicht konsequent genug und kassieren nach Torerfolgen meist prompt den nächsten Treffer, und das aus den verschiedensten Gründen. Man kann der Mannschaft aber nicht mangelnden Kampfgeist vorwerfen, und auch die Disziplin passte gegen Karabakh. Bei zwei elferreifen Fouls ließ der Schiedsrichter weiterspielen, und trotzdem erhielt kein Hernalser Akteur in dieser Phase respektive der gesamten Begegnung die gelbe Karte. Marco Salvatore klebt das Pech im Frühjahr weiterhin an den Fußballschuhen. Zuerst rekonvaleszent, dann der ungerechtfertigte Feldverweis, jetzt erneut eine Verletzung, die wahrscheinlich bis zum Saisonende einen weiteren Einsatz verhindern wird. Positiv ist, dass Niklas Szerencsi, der diesmal im Abwehrzentrum spielte, eine tadellose Vorstellung bot und mit einem präzisen weiten Pass das 2:2 durch Pecirep vorbereitete. Auch Johannes Mansbart, der doch weit von seiner Bestform entfernt war, kam besser ins Spiel, war aber nicht vom Glück begünstigt: Zweimal wurde er in aussichtsreicher Position gefoult, und im Finish verfehlte sein Schuss ganz knapp das Ziel. Hoffen wir, dass gegen Parndorf die positive Bilanz (in den letzten direkten Begegnungen gab es zwei Siege und ein torloses Remis) fortgesetzt wird und das Punktekonto erhöht wird; der Vorsprung auf Schlusslicht Schwechat beträgt nach dem Sieg der Braustädter über Parndorf nur mehr drei Punkte und ein „Worst case-Szenario" sollte tunlichst nur graue Theorie bleiben.

Zusatzinfos

ZULETZT GESPIELT:

SC/ESV Parndorf 1919
01.05.2018 Regionalliga Ost 30. Runde Schwechat SV : SC/ESV Parndorf 1919 1:0 (0:0)  
27.04.2018 Regionalliga Ost 29. Runde SC/ESV Parndorf 1919 : Admira Juniors 2:2 (0:1)  
20.04.2018 Regionalliga Ost 28. Runde SV Horn : SC/ESV Parndorf 1919 2:0 (1:0)  
Wiener Sport-Club
01.05.2018 Regionalliga Ost 30. Runde Wiener Sport-Club : FC Karabakh 2:4 (2:2)  
27.04.2018 Regionalliga Ost 29. Runde SK Rapid II : Wiener Sport-Club 3:0 (1:0)  
20.04.2018 Regionalliga Ost 28. Runde Wiener Sport-Club : FCM ProfiBox Traiskirchen 2:2 (1:0)  
Letzte Spiele gegeneinander
25.10.2017 Regionalliga Ost 2017/18 Wiener Sport-Club : SC/ESV Parndorf 1919 2:1 (0:1)  
27.04.2017 Regionalliga Ost 2016/17 SC/ESV Parndorf 1919 : Wiener SK 0:0  
06.09.2017 Regionalliga Ost 2016/17 Wiener SK : SC/ESV Parndorf 1919 2:0 (0:0)  

LINKS:
Fußball Online Datenservice
SC/ESV Parndorf

Anreise

ADRESSE: 
Heidebodenstadion
Am Sportplatz 1
7111 Parndorf

GEMEINSAME ANREISE: 
Die Freund_innen der Friedhofstribüne organisieren die Auswärtsfahrt nach Parndorf. Aufgrund des großen Interesses wurde ein zweiter Bus gebucht. Bitte einfach unter einer der Kontaktinformationen auf www.friedhofstribuene.at Interesse anmelden!

 

 

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