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Frühjahrsauftakt im 3. Anlauf? Neuer Versuch beim FC Stadlau

Seit knapp drei Wochen hält die Kälte Ostösterreich im eisigen Griff. Durch den Dauerfrost sind auch die Fußballfelder unbespielbar, und deshalb wurden die beiden ersten Meisterschaftsrunden der RLO abgesagt. Am kommenden Samstag nimmt der Sportclub – vorausgesetzt, die Prognosen auf einen Wetterumschwung stimmen – den dritten Anlauf und gastiert in Stadlau bei den Blau-Weißen; ein Spiel, das schon als richtungsweisend für die Situation in der unteren Tabellenhälfte gelten kann.

Sa., 10.03.2018 - 14:00 | 21. Runde Regionalliga Ost
FC Stadlau : Wiener Sport-Club
Stadlau

Schiedsrichter: Vladimir Lukenic
Assistenten: Goran Djurdjic, Almir Hadzimuratovic

Vorschau

Nach einer Fülle von zum Teil außerplanmäßigen Testspielen treffen im 22. Bezirk zwei Teams aufeinander, die nach ihrem mäßigen Abschneiden im Herbst auf einen Aufwärtstrend hoffen. Parallel dazu waren beide auf dem Transfermarkt höchst aktiv. Die Stadlauer, die in der Hinrunde ihre Truppe radikal verjüngt hatten, werden einige neue Gesichter zeigen. Okan Celik kam von der Vienna zurück und mit Antti Koskinen, der aus beruflichen Gründen in Wien landete, trägt ein absoluter Führungsspieler mit jahrelanger Erfahrung in der obersten finnischen Liga den Dress des derzeitigen Tabellen-Fünfzehnten. Die anderen Neuverpflichtungen folgen der traditionellen Stadlauer Philosophie, junge, gut ausgebildete Spieler mit Perspektive ins Team einzubauen. Dazu zählen Aleksandar Skribic, Moritz Breicha und Danijel Klaric (allesamt mit Rapid-Vergangenheit), Patrick Krammer, der beim FAC Erstliga-Erfahrung sammelte, und zu guter Letzt Peter Schützenhofer, der den Sportclub im Winter verlassen hat.
Es gibt noch weitere Berührungspunkte mit den Dornbachern: Trainer Batricevic und Tormanntrainer Michael Jausner sind Hernals Bekannte aus nicht allzu ferner Vergangenheit, und der knapp 18jährige Daniel Hörmayer – schon im Herbst zu einigen Einsätzen gekommen – tritt in die Fußstapfen seines Großvaters Johann Hörmayer, in den 1970er Jahren linke Sturmspitze beim WSC und auch im Nationalteam.
Mit dieser neuen Truppe möchte Coach Batricevic seine Elf aus dem Tabellenkeller herausführen. In acht geplanten Vorbereitungsspielen, vorwiegend gegen Landesligateams, wurden 6 Siege eingefahren, einzig gegen die Mattersburger Amas setzte es eine 3:4 Niederlage. Nach der Absage der 19. RLO-Runde wurde kurzfristig ein Testspiel gegen den Tabellenführer SV Horn angesetzt, das erst im Finish mit 1:2 verloren ging.
Der Sportclub hatte eine ähnliche Vorbereitungsserie, nur waren es 7 Begegnungen mit Vereinen aus den Landesligen (Wien, NÖ und Burgenland), wobei 6 Siege und ein Remis zu verzeichnen waren. Statt dem Meisterschaftsauftakt gegen Ebreichsdorf wurden zwei Testspiele gegen Regionalliga-Konkurrenten angesetzt: Am Freitag, dem 23.2. verloren die Schwarz-Weißen gegen Mannsdorf mit 1:2, am nächsten Tag gingen die Hernalser gegen Rapid II nach einer 2:0 Führung noch mit einer deutlichen Niederlage (2:5) als Verlierer vom Platz. Natürlich möchte man jedes Spiel gewinnen, trotzdem ist der Aussagewert dieser Matches begrenzt: Erstens wurden möglichst viele Kaderspieler zum Einsatz gebracht, und zweitens war die Bewegungstherapie ohne Verletzungsgefahr wichtiger als ein – im Grunde genommen bedeutungsloser - Erfolg mit Verletzungsgefahr auf hart gefrorenem Terrain.
Zu hoffen ist, dass Trainer Schweitzer mit seinem Team nach Analyse der jeweiligen Tests die optimale Aufstellung für das Gastspiel beim Tabellen-Nachbarn findet. Leicht wird es nicht werden, wenn man die letzten Auseinandersetzungen in Betracht zieht. Das Heimmatch im Herbst ging 1:3 verloren; nach einer Pausenführung gerieten die Hernalser 1:2 in Rückstand und kassierten in der Nachspielzeit mit einem „Empty-net-Goal" noch eine 1:3 Niederlage. Der letzte Erfolg datiert vom 17.10. 2015 (1:0 Auswärtssieg). Ein ähnliches Ergebnis ist wünschenswert, dazu müsste die neu formierte Abwehr deutlich stabiler sein als die Defensive im Herbst und die Offensive ihre Abschlussschwäche ablegen. Wie es geht, hat v.a. Sturmspitze Pecirep in der Vorbereitung deutlich unter Beweis gestellt. Vielleicht kann es auch als gutes Omen gelten, dass Schiedsrichter Lukenic im Herbst beim Auswärtssieg gegen die Austria Amateure als Spielleiter fungierte.

Zusatzinformationen

ZULETZT GESPIELT:

Wiener Sport-Club
24.02.2018 Testspiel   SK Rapid II : Wiener Sport-Club 5:2 (0:2)  
23.02.2018 Testspiel   Wiener Sport-Club : FC Marchfeld Mannsdorf 1:2 (0:1)  
16.02.2018 Testspiel   Wiener Sport-Club : SC Wiener Viktoria 4:2 (1:2)  
FC Stadlau
03.03.2018 Testspiel   FC Stadlau : SV St. Margarethen 2:0 (1:0)  
23.02.2018 Testspiel   FC Stadlau : SV Horn 1:2 (0:0)  
17.02.2018 Testspiel   FC Stadlau : Kremser SC 2:0 (1:0)  
Letzte Spiele gegeneinander
18.08.2017 Regionalliga Ost 2017/18 Wiener Sport-Club : Stadlau 1:3 (1:0)  
10.09.2016 Regionalliga Ost 2016/17 Stadlau : Wiener SK 1:0 (0:0)  
13.05.2016 Regionalliga Ost 2015/16 Wiener SK : Stadlau 1:2 (0:1)  
17.10.2015 Regionalliga Ost 2015/16 Stadlau : Wiener SK 0:1 (0:0)  

LINKS:
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 Anreise

ADRESSE:
Erzherzog Karl-Straße 108
1220 Wien

Aus Fahrtrichtung Wagramer Straße kommend bei der Polgarstraße in die Nebenfahrbahn einbiegen und gleich rechts auf den großen Parkplatz

ÖFFENTLICHE ANREISE:
* S-Bahn 80, Regionalzüge / Station Wien Erzherzog Karl-Straße
* U-Bahn U2 / Station Stadlau (mit einem Fußweg von ca. 10 Minuten)
* Straßenbahn 25 / Station Polgarstraße
* Autobus 94A / Station Lange Allee; 86A, 87A, 95A / Station Genochplatz

Quelle: FCStadlau.at/Anfahrt

GEMEINSAME ANREISE:
Die Freund_innen der Friedhofstribüne laden wie gewohnt ein sich der gemeinsamen Anreise anzuschließen. Nähere Infos dazu finden sich auf friedhofstribuene.at.

 

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